Acht Hocker an der Theke — irgendwann 130 Plätze.
Du übernimmst ein leeres Ladenlokal, stellst eine gebrauchte Siebträgermaschine auf eine Theke mit vier Hockern und verkaufst Kaffee und zugekauften Kuchen. Das ist der ganze erste Tag — und du stehst selbst dahinter.
Verkauft wird nicht Gast für Gast, sondern über eine Speisekarte, die du selbst kalkulierst: Jedes Gericht hat einen Wareneinsatz, einen Verkaufspreis, eine Zubereitungszeit und eine Beliebtheit. Aus diesen vier Zahlen entsteht alles andere. Und über deiner Karte steht immer, wo du stehst.
Das Spiel läuft in echter Zeit weiter, auch wenn du weg bist — ein Betriebstag dauert zwei Stunden. Aber es gibt keinen Bankrott, nichts verdirbt und keine Frist läuft dir davon.
Du brauchst nur einen Spitznamen und ein Passwort. Es gibt nichts zu kaufen, nichts auszuzahlen und keine Werbung. Läuft in jedem Browser und auf dem Handy.
Kostenlos mitspielenJedes Gericht hat vier Zahlen: Wareneinsatz, Preis, Zubereitungszeit und Beliebtheit. Daraus rechnet das Spiel drei weitere, die immer sichtbar sind — Deckungsbeitrag, Wareneinsatzquote und Deckungsbeitrag je Küchenminute.
Die dritte ist der Clou, und sie ist echtes Handwerk: Wenn die Küche der Engpass ist, zählt nicht der Gewinn je Teller, sondern der Gewinn je Minute Küchenzeit. Das Rumpsteak bringt am meisten pro Teller — und ist trotzdem das schlechteste Gericht für einen vollen Mittagsservice. Wer das einmal begriffen hat, hat das Spiel verstanden.
Über der Karte steht immer derselbe Satz: Ø Wareneinsatz 27,4 % · Ziel 24–30 %. Er färbt sich, und ein Antippen zeigt die Übeltäter.
Sie werden nacheinander freigeschaltet — am ersten Tag gibt es nur Kaffee und Kuchen. Das Café gewinnt man über den Wareneinsatz (eine Tasse Cappuccino ist die beste Marge des Spiels), den Mittagstisch über den Durchsatz, das Abendgeschäft über Getränke und Reservierungen.
Und der Wochenrhythmus ist härter als in jedem anderen Spiel der Halle: Der Abend schwankt zwischen Faktor 0,45 am Montag und 1,85 am Samstag. Genau deshalb haben echte Wirte einen Ruhetag — den es hier als freiwilligen Schalter gibt.
Der Pachtvertrag hat zwei Bestandteile: eine Grundmiete von 15 € je Quadratmeter und Spielmonat — und einen Umsatzanteil von 12 %. Gezahlt wird immer nur der höhere der beiden Beträge, nie beide. So ist es bei Gastronomieobjekten üblich.
Am Anfang gewinnt die Grundmiete: Solange kaum jemand kommt, zahlst du sie voll. Sobald der Laden läuft, verschwindet sie hinter dem Umsatzanteil — und am Ruhetag kommt sie zurück, weil es ohne Umsatz nichts anzurechnen gibt. Das macht die Wahl des Ruhetags zu einer echten Rechnung.
Und sie wächst mit dem Haus: Jeder Anbau vergrößert die Mietfläche, vom 45-m²-Ladenlokal bis zu gut 200 m² im Vollausbau. Wie viel Miete ein Ausbau kostet, steht im Angebot, bevor du kaufst.
Solange du selbst hinter der Theke stehst, kostet deine Arbeit nichts: Dein Gewinn ist der Lohn, den du dir nicht zahlst. Sobald du wächst, musst du diese Arbeit kaufen — und dann wird die Marge dünn. Genau das ist die Geschichte dieses Spiels.
Aushilfen kosten je Stunde, feste Kräfte je Betriebstag. Und die Minijob-Grenze ist keine Zierde: 603 € im Monat sind 43,4 Stunden je Kraft. Wer den Samstagabend mit Aushilfen abdecken will, braucht mehrere — ab einer bestimmten Größe geht es nicht mehr ohne Festangestellte.
Verderb gibt es in diesem Spiel als Ereignis nicht. Er steckt bereits in den Wareneinsätzen — und gutes Wirtschaften gibt dir bis zu fünf Punkte davon zurück: kurze Karte, Kühlhaus, Tagesgericht aus dem Bestand.
Wer zwei Tage nicht spielt, findet einen nachvollziehbaren Stand vor: Das Haus lief im Sparbetrieb weiter, und ein Bericht erklärt mit Ursache und Vorschlag, was passiert ist. Es gibt keinen Bankrott — eine Notbremse fährt notfalls die Budgets herunter, ohne dass Schulden entstehen.
Das Spiel ist für den Daumen gebaut: Preise werden geschoben, nicht getippt (jede Tastatur verdeckt sonst genau die Zahl, die man ändern will), jedes Gericht ist eine eigene Karte statt einer Tabellenzeile, und es gibt keine einzige Aktion mit Sekundendruck. Wer mitten im Abendservice das Handy weglegt, verliert nichts.
Nein. Es gibt keine Bezahlinhalte, keine Premiumwährung und keine Werbung. Alles ist mit Spielgeld erreichbar, das du durch Spielen verdienst.
Nein. Es ist ein reines Browsergame: Seite aufrufen und loslegen. Auf dem Handy kannst du die Halle zusätzlich als App auf den Startbildschirm legen.
Das Haus läuft weiter, im Sparbetrieb. Beim Wiederkommen steht eine Seite da, die erklärt, was passiert ist. Es verdirbt nichts, es kündigt niemand, und Schulden entstehen nicht.
Ein Betriebstag sind zwei echte Stunden — zwölf Betriebstage je Tag. Ein Abendservice dauert damit 25 Minuten, man kann ihm also wirklich zusehen.
Ja. Alle Betriebe teilen sich ein gemeinsames Girokonto. Später soll das Restaurant der größte Abnehmer des Bauernhofs werden — die Frischware kommt dann direkt vom Hof statt vom Großhandel.