Preise, Betten, Sterne — aus einer alten Pension wird ein Haus.
Du pachtest eine alte Pension in Leverkusen: zehn Zimmer, sechs davon mit Bad auf dem Flur. Der Verpächter will keine feste Pacht, sondern zwanzig Prozent vom Umsatz — er will das Haus belegt sehen. Daraus machst du ein Hotel: Zimmer herrichten, Frühstück anbieten, Personal einstellen, irgendwann Sterne beantragen.
Der Kern ist das Belegungsband. Für jede Zimmerart und jede der nächsten vierzehn Nächte setzt du den Preis selbst. Zu teuer, und das Zimmer bleibt leer. Zu billig, und du verschenkst eine Nacht, die du nie wieder verkaufen kannst — eine leere Nacht ist am nächsten Morgen für immer vorbei.
Du brauchst nur einen Spitznamen und ein Passwort. Es gibt nichts zu kaufen, nichts auszuzahlen und keine Werbung. Läuft in jedem Browser und auf dem Handy.
Kostenlos mitspielenEin Zimmer, das heute leer steht, lässt sich morgen nicht doppelt verkaufen. Genau das macht die Preisgestaltung im Hotel schwerer als in einem Laden: Du entscheidest jeden Tag neu, ob du auf den besseren Preis wartest oder lieber sicher belegst.
Das Belegungsband zeigt dir zu jeder Nacht farbig, ob du vorne oder hinten liegst. Tippst du eine Zelle an, siehst du vorgerechnet, was eine Preisänderung voraussichtlich bewirkt.
Die Nachfrage hängt an deinem Haus, nicht an der Anzahl der Betten. Wer aufstockt, ohne dass Note, Sterne und Bekanntheit mitwachsen, verteilt dieselben Gäste auf mehr Zimmer und senkt nur seine Auslastung. Das ist die Lehre, die das Spiel einem am teuersten beibringt.
Zwischen Abreise und Anreise liegt ein Fenster, in dem das Zimmer fertig sein muss. Reicht dein Personal nicht, wird es später — und ein Gast, der vor einem ungemachten Zimmer steht, schreibt das in seine Bewertung. Du kannst Stammkräfte fest anstellen, Aushilfen dazuholen oder eine Fremdfirma beauftragen; jede Lösung kostet unterschiedlich viel und ist unterschiedlich verlässlich.
Die Klassifizierung ist kein Kauf. Es gibt einen Kriterienkatalog, du beantragst die Prüfung, und ein Prüfer kommt ins Haus. Ein Stern mehr hebt, was du verlangen kannst — aber er bringt auch Auflagen, die dauerhaft Geld kosten. Ob sich der nächste Stern lohnt, ist eine echte Rechnung.
Nichts. Kein Bezahlinhalt, keine Premiumwährung, keine Werbung. Als Browsergame braucht er auch keine Installation.
Eine Nacht dauert etwa 35 Minuten echte Zeit. Das Spiel läuft weiter, wenn du das Fenster schließt — beim nächsten Aufruf bekommst du einen Bericht darüber, was in der Zwischenzeit passiert ist und woran es lag.
Nein. Du kannst Preise setzen und laufen lassen; das Haus verkauft weiter. Wer die Preise pflegt, verdient mehr — wer es nicht tut, verliert nichts, was er schon hat.
Bis zu drei. Vier und fünf Sterne verlangen Dinge, die ein Zehn-Zimmer-Haus nicht leisten kann — deshalb stehen sie erst gar nicht im Katalog.
Es zahlt auf dasselbe Girokonto ein wie deine anderen Betriebe. Eine engere Verzahnung — Lebensmittel vom Bauernhof für das Frühstück, gefahren von Spedition oder Eisenbahn — ist geplant.