Du ĂŒbernimmst ein leeres Ladenlokal in einer Leverkusener NebenstraĂe, stellst eine gebrauchte SiebtrĂ€germaschine auf eine Theke mit vier Hockern und verkaufst Kaffee und zugekauften Kuchen. Das ist der ganze erste Tag â und du stehst selbst dahinter.
Verkauft wird nicht Gast fĂŒr Gast wie in den Ferienwohnungen und nicht ĂŒber einen Preisplan wie im Hotel, sondern ĂŒber eine Speisekarte, die du selbst kalkulierst. Jedes Gericht hat vier Zahlen â Wareneinsatz, Preis, Zubereitungszeit und Beliebtheit. Aus ihnen entsteht alles andere.
Ein Gastgewerbe darf man in Deutschland nicht einfach aufmachen. Du brauchst die IHK-GaststĂ€ttenunterrichtung (§ 4 GastG), die Belehrung nach § 43 IfSG (das âGesundheitszeugnis"), eine Gewerbeanmeldung, ein FĂŒhrungszeugnis und einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister. Zusammen 230 ⏠und ein Betriebstag Wartezeit.
Danach ĂŒbernimmst du das Ladenlokal â 45 mÂČ MietflĂ€che.
Der ganze Start kostet 1.180 âŹ: 230 Papiere, 400 Kaution, 470 Ausstattung (Maschine, MĂŒhle, Theke, Hocker, Kasse), 80 erster Wareneinkauf. Das Geld holst du dir ĂŒber das Girokonto â auf der Startseite oder direkt aus dem Spiel heraus.
Der Vertrag hat zwei Bestandteile, und das ist bei Gastronomieobjekten der ĂŒbliche Typ:
â Gezahlt wird immer nur der höhere der beiden BetrĂ€ge, nie beide. Der VerpĂ€chter sichert sich eine Untergrenze und beteiligt sich darĂŒber hinaus am Erfolg.
Was das fĂŒr dich bedeutet:
Die Miete wĂ€chst mit dem Haus. Jeder Anbau vergröĂert die MietflĂ€che: Gastraum +28 mÂČ, Nebenraum +30, Wintergarten +22, Obergeschoss +40 â im Vollausbau sind es 201 mÂČ und rund 100 ⏠je Betriebstag. Wie viel ein Ausbau an Miete kostet, steht im Angebot dabei, bevor du kaufst.
â ïž Die Terrasse kostet keine Miete â sie ist öffentliches StraĂenland und kostet stattdessen die SondernutzungsgebĂŒhr. Beides zu nehmen wĂ€re doppelt kassiert.
Die Kaution bekommst du beim Auszug vollstĂ€ndig zurĂŒck â sie zĂ€hlt im Löschwert deines Platzes zu 100 %.
Unter âđ Zahlen" steht die Karte đ Miete & Pacht: MietflĂ€che, Grundmiete, Umsatzanteil und was du heute tatsĂ€chlich zahlst â und warum.
Die Spielzeit lĂ€uft zwölfmal so schnell wie die echte â genau wie in der Spedition. Ein Betriebstag mit 24 Spielstunden dauert damit zwei Echtstunden, und es vergehen zwölf Betriebstage je Echttag.
Der Tag hat feste Zeiten: Anlieferung um 06:00, Vorbereitung bis 08:00, dann â CafĂ© bis 11:30, đœïž Mittagstisch bis 14:30, wieder CafĂ© bis 17:30, đ AbendgeschĂ€ft bis 22:30 und danach der Abschluss.
Die wichtigste Zusage: Es gibt keine einzige Entscheidung, die du wĂ€hrend eines bestimmten Services treffen musst. Alles, was du einstellst, gilt fĂŒr den ganzen Betriebstag â und meistens fĂŒr alle folgenden, bis du es Ă€nderst. Ein verpasster Service ist kein verpasster Zug, sondern die Auswirkung von Entscheidungen, die du vorher getroffen hast.
Jedes Gericht hat einen Wareneinsatz (was die Zutaten kosten), einen Preis (den du bestimmst), eine Zubereitungszeit in KĂŒchenminuten und eine Beliebtheit. Daraus rechnet das Spiel drei Zahlen, die immer neben dem Gericht stehen:
Die dritte ist der Clou. Ein Rumpsteak bringt 17,10 ⏠je Teller, braucht aber 11 KĂŒchenminuten â macht 1,55 ⏠je Minute. Ein Flammkuchen bringt nur 9,20 âŹ, braucht aber 5 Minuten â macht 1,84 âŹ. Wenn die KĂŒche der Engpass ist, ist der Flammkuchen also das bessere Gericht, obwohl er weniger einbringt. Genau deshalb sind echte Mittagskarten kurz.
â ïž Aber es gilt nur, wenn die KĂŒche wirklich der Engpass ist. An einem leeren Dienstagabend ist sie es nicht â dann zĂ€hlt der Gewinn je Teller. Das Spiel schreibt dir ĂŒber die Karte, welche der beiden Zahlen gerade zĂ€hlt.
Ăber deiner Karte steht immer derselbe Satz, und er ist die zentrale RĂŒckmeldung des Spiels:
Karte: 14 Gerichte · Ă Wareneinsatz 27,4 % · Ziel 24â30 %
Er fĂ€rbt sich grĂŒn, gelb oder rot, und ein Antippen zeigt die ĂbeltĂ€ter. Warum 24â30 % und nicht die 28â32 %, die man in der Branche liest? Weil hier die GetrĂ€nke mitgerechnet sind. Sie machen rund ein Drittel deines Umsatzes aus und liegen bei etwa 18 % â das zieht den Mischwert nach unten. Genau diesen Zusammenhang sollst du lernen: Wer viele GetrĂ€nke verkauft, hat eine bessere Quote, ohne billiger einzukaufen.
â ïž Und die Falle: Die Quote allein ist eine schlechte ZielgröĂe. Ein Haus, das nur Suppe verkauft (17 %), hat eine traumhafte Quote und keinen Umsatz. Deshalb steht daneben immer der absolute Deckungsbeitrag â beide zusammen sagen die Wahrheit, keine allein.
Der Preis eines Gerichts wirkt zweimal: auf die Wahl des Gerichts (ein teures Schnitzel wird seltener bestellt â die GĂ€ste nehmen das billigere daneben) und ĂŒber das Preisniveau der ganzen Karte auf die Zahl der GĂ€ste ĂŒberhaupt.
Daraus folgt eine schöne Regel: Wer nur EIN Gericht teurer macht, verliert kaum GÀste. Wer alles teurer macht, verliert GÀste. Selektives Preisen ist besser als pauschales.
Der Spielraum liegt bei â30 % bis +80 % vom ortsĂŒblichen Preis. Preise werden geschoben, nicht getippt â auf dem Handy verdeckt jede Tastatur genau die Zahl, die du Ă€ndern willst. Zwei Schnellknöpfe (â0,50 / +0,50) gibt es dazu.
â ïž Und die erste Lektion des Spiels kostet echtes Geld: Erst den Laden fĂŒllen, dann den Preis heben. Wer den Kaffee am ersten Tag statt fĂŒr 2,80 ⏠gleich fĂŒr 4,20 ⏠anbietet, sitzt allein da.
Ein Gericht je Betriebstag darfst du als Tagesgericht auszeichnen. Es bekommt zweieinhalbmal so viel Beliebtheit (es steht auf der Tafel vor der TĂŒr).
Und hier greift die Wareneinsatz-Mechanik richtig schön: Die Einkaufspreise schwanken tĂ€glich um bis zu 15 %. Das Gericht, dessen Zutaten heute billig sind, ist heute das lohnendste Tagesgericht â die Liste zeigt dir das direkt an.
Die Entscheidung dauert fĂŒnf Sekunden und ist mit einem Daumen machbar. Wer nicht wĂ€hlt, verliert nichts: Dann bleibt das Tagesgericht von gestern stehen und wirkt nur etwas schwĂ€cher, weil es nicht mehr neu ist.
Das ist der Grund, warum das Spiel nicht ĂŒberfordert. Wer am ersten Tag FrĂŒhstĂŒck, Mittag und Abend gleichzeitig hĂ€tte, mĂŒsste drei Karten, drei DienstplĂ€ne und drei Warenkörbe verstehen, bevor er einen Kaffee verkauft hat.
â ïž Ehrlich gesagt: Solange es keinen Mittagstisch gibt, ist dein CafĂ© von 08:00 bis 17:30 durchgehend offen â die Mitte des Tages gehört ihm. Sobald die warme KĂŒche lĂ€uft, verliert es sie, und das CafĂ©-GeschĂ€ft geht spĂŒrbar zurĂŒck. Mittag und Abend gleichen das mehr als aus, aber es steht so im Angebot, damit dich der RĂŒckgang nicht ĂŒberrascht.
Der Wochentag schwankt hier hĂ€rter als in jedem anderen Spiel der Halle: Das AbendgeschĂ€ft liegt montags bei Faktor 0,45 und samstags bei 1,85. Der Mittagstisch lĂ€uft genau umgekehrt â unter der Woche gut, am Wochenende schwach.
Genau deshalb haben echte Wirte einen Ruhetag. Es gibt ihn hier als freiwilligen Schalter, Wochentag frei wĂ€hlbar. Wer ihn nie anfasst, öffnet sieben Tage und spielt vollkommen sinnvoll â es gibt keinen Malus, keine Erschöpfung, keinen schleichenden Verfall.
Er lohnt sich genau dann, wenn Personal dein Engpass ist: Nach einem Ruhetag ist das Team ausgeruht (KĂŒchenzeit â8 %, Teilnote Service +0,2 fĂŒr sechs Betriebstage), und dieselben Personalstunden verteilen sich auf sechs statt sieben Tage. Wer genug Leute hat, macht lieber sieben Tage auf.
Ein neu gesetzter Ruhetag gilt ab der nĂ€chsten Spielwoche â GĂ€ste mit Reservierung werden nie ausgesperrt.
Die deutsche Gastronomie gibt 2026 rund 40 Cent je Umsatz-Euro fĂŒr Personal aus. Wer das nicht abbildet, baut kein Gastronomiespiel.
Du stellst je Service drei Regler: KĂŒche, Service und SpĂŒle. Neben jedem steht kostenlos der Bedarfsvorschlag, und es gibt einen Schalter âVorschlag ĂŒbernehmen" â der ist voreingestellt und nimmt dir die Arbeit ab, ohne dir die Entscheidung zu nehmen.
â ïž Die Stunden im Dienstplan sind ARBEITSSTUNDEN, keine Personen. â1,4 Std" heiĂt nicht, dass jemand 1,4 Stunden am StĂŒck arbeitet â es heiĂt, dass in diesem Service so viel Arbeit anfĂ€llt. Wer sie leistet, entscheidest du:
| Weg | Was er kostet | WofĂŒr er taugt |
|---|---|---|
| đ Du selbst | nichts â 7 Spielstunden je Betriebstag | die ganze Anfangszeit. Der Unternehmerlohn, den du dir nicht zahlst |
| đ§âđł Aushilfe | je Spielstunde, rund 40 % teurer als eine feste Kraft | Spitzen und Wochenenden â jederzeit abbestellbar |
| đ„ Feste Kraft | je Betriebstag, dafĂŒr 8 Spielstunden zum gĂŒnstigsten Stundensatz | die Grundlast. LĂ€uft auch am leeren Montag weiter |
Im Dienstplan steht ganz oben, wie viel deiner eigenen Arbeit heute draufgeht â und wie viel noch frei ist. â Solange dort Stunden ĂŒbrig sind, kostet dich Wachstum keinen Cent Lohn. Geht die Zahl auf null, ist das der Moment fĂŒr die erste feste Kraft. Das Spiel sagt dir das, bevor es soweit ist.
Eine feste Kraft kostet eine EinstellgebĂŒhr von einem Monatsgehalt und hat eine KĂŒndigungsfrist von einer Spielwoche.
â ïž Warum auch ohne GĂ€ste Arbeit anfĂ€llt: Ein Teil der Stunden ist RĂŒstzeit â Mise en place, Reinigung, Kasse, Bestellung. Sie hĂ€ngt an der LĂ€nge des Services und an der GröĂe des Hauses, nicht an der Zahl der GĂ€ste. Deshalb steht auch bei einem leeren Montag ein Bedarf im Plan. Eine Kraft leistet je Spielstunde ĂŒbrigens 51 nutzbare Minuten â die restlichen neun gehen fĂŒr Wege und RĂŒsten drauf.
â ïž Die Minijob-Grenze ist keine Zierde: 603 ⏠im Monat sind bei 13,90 ⏠Mindestlohn genau 43,4 Stunden â im Spiel 43,4 Spielstunden je Spielmonat und Kraft, also rund 1,45 je Betriebstag. Wer den Samstagabend mit Aushilfen abdecken will, braucht mehrere Minijobber; ab einer bestimmten GröĂe geht es nicht mehr ohne Festangestellte. Anwerben kostet 60 ⏠je Kraft.
ZuschlĂ€ge sind echt: Sonntag +50 %, Nacht ab 20:00 +25 %. Daraus entsteht eine Entscheidung, die es sonst nirgends gibt â der Sonntagabend bringt Faktor 1,00 Nachfrage und kostet +50 % Lohn, der Freitagabend bringt 1,55 zum Normallohn. Wer nur einen Abend öffnen kann, öffnet freitags.
â ïž Ein ausgefallener Service kostet Chancen, niemals Substanz.
Anders als das Hotel hat ein Restaurant keine amtliche Klassifizierung. Es gibt deshalb genau eine Zahl: die Bewertung von 1,0 bis 5,0.
| Teilnote | Gewicht | Woran sie hÀngt |
|---|---|---|
| Essen | 30 % | Wareneinsatzquote, Koch, Frische |
| Service | 22 % | ServicehÀnde gegen GÀste |
| Wartezeit KĂŒche | 16 % | KĂŒchenminuten gegen Bedarf |
| Preis-Leistung | 14 % | dein Preisniveau gegen das OrtsĂŒbliche |
| Ambiente | 10 % | Zustand, Einrichtung, Musik |
| Sauberkeit | 8 % | Hygienestand |
â ïž Die Teilnote âEssen" hĂ€ngt an der Wareneinsatzquote â das ist der schĂ€rfste Zielkonflikt des Spiels. Wer die Quote von 30 % auf 24 % drĂŒckt, verdient je Gericht deutlich mehr und verliert Notenpunkte. Ăber die Nachfragewirkung kostet ihn das mittelfristig mehr, als er gewinnt. Das ist keine Strafe, sondern eine Waage.
Ein Stern mehr bringt rund +7 % Nachfrage. Die Note startet bei 3,6 und bewegt sich am Anfang kaum â ein junges Haus mit fĂŒnf GĂ€sten soll nicht bei der ersten schlechten Bewertung einbrechen.
Mit dem AbendgeschĂ€ft erscheint das Reservierungsbuch. Wer eine Reservierung annimmt, blockiert den Tisch â auch wenn zehn Laufkunden davorstehen. Das ist die Entscheidung: Sicherheit gegen FlexibilitĂ€t.
Nichtanreisen gibt es von Anfang an â real werden 10 bis 20 % aller Reservierungen nicht wahrgenommen. Drei Ausbauten drĂŒcken die Quote von 16 % ĂŒber 11 % und 6 % auf 4 %; die letzte kostet ehrlich etwas (8 % weniger Reservierungen, weil manche GĂ€ste eine Kartenhinterlegung abschreckt).
â ïž Wer viel Laufkundschaft hat, ist gegen Nichtanreisen fast immun: Warten GĂ€ste vor der TĂŒr, fĂŒllt sich der Tisch von allein und der Ausfall kostet nichts.
Ab dem Nebenraum kommen Gruppenanfragen, mit dem Bankettbetrieb im Obergeschoss richtige Bankette bis 55 Personen: Pauschalpreis, planbarer Wareneinsatz, kein Ausfallrisiko. DafĂŒr blockieren sie den Raum den ganzen Abend â die Rechnung steht im Angebot.
Es gibt in diesem Spiel kein Verderb-Ereignis. Keine Meldung, keine Abbuchung, keinen Dialog âDein Lachs fĂŒr 84 ⏠ist verdorben". Die Verderbquote von 6 % steckt bereits in den WareneinsĂ€tzen jedes Gerichts.
Damit ist der Verderb kein Verlust, sondern ein Zustand â und einen Zustand kann man verbessern:
Statt âVerderb nimmt dir 6 %" heiĂt es hier âgutes Wirtschaften gibt dir bis zu 5 % zurĂŒck". Das ist rechnerisch dasselbe und spielerisch das Gegenteil.
Die Bestellstrategie ist eine echte Waage mit zwei Enden: âKnapp" spart 4 % Wareneinsatz, aber Gerichte gehen aus. âGroĂzĂŒgig" kostet 3 % mehr, dafĂŒr geht nie etwas aus. Am Samstagabend bestellt man groĂzĂŒgig, am Montag knapp.
Der Hygienestand (0â100 %) fĂ€llt mit jedem Gast und mit dem Alter der KĂŒche â und steigt mit deinem Hygienebudget (empfohlen 1,5 % vom Umsatz).
Etwa alle 25 Betriebstage kommt eine unangekĂŒndigte Kontrolle:
â ïž Der Regelfall ist nichts oder ein Bonus. Ein Schaden entsteht nur, wenn du zweimal hintereinander nicht reagierst â und dann ist er klein und war angekĂŒndigt. Eine Kontrolle löst nie eine SchlieĂung aus.
Musik im Haus kostet eine flĂ€chenabhĂ€ngige GEMA-GebĂŒhr (1,15 bis 8,22 ⏠je Betriebstag). Du kannst sie abschalten â dann entfĂ€llt die GebĂŒhr, aber die Teilnote Ambiente sinkt um 0,3.
Die ersten zehn Stufen vergröĂern die FlĂ€che: erste Tische, Terrasse, kalte KĂŒche, Gastraum hinten, warme KĂŒche, Schankanzeige, Nebenraum, KĂŒche Stufe 3, Wintergarten und schlieĂlich das Obergeschoss â bei 130 PlĂ€tzen ist Schluss.
Die neun folgenden Stufen vergröĂern die QualitĂ€t: Weinkarte, zweite KĂŒchenschicht, Bankettbetrieb, Lieferdienst, Catering, Feinkost-Ecke, die Pachtneuverhandlung, die Auszeichnung âEmpfohlenes Haus" und zuletzt der Hauskauf. Das ist der wichtigere Teil: Ein 130-Platz-Haus, das gut gefĂŒhrt wird, verdient mehr als eines, das nur groĂ ist.
Drei Schritte verÀndern alles:
â ïž Kauf nie einen Anbau ohne abgewiesene Nachfrage. Neben jedem Platz-Ausbau steht, wie viele GĂ€ste zuletzt gehen mussten, weil kein Tisch frei war. Steht dort nichts, senkt der Anbau nur deine Auslastung und kostet Fixkosten. Der Wintergarten sagt sogar selbst, dass er der schwĂ€chste Ausbau des Spiels ist.
Die 12 % Umsatzpacht sind im Vollausbau der gröĂte einzelne Posten nach Personal und Ware. Sie loszuwerden ist der gröĂte Hebel des Spiels â und deshalb bewusst zweistufig.
Stufe 1: Neuverhandlung auf 9 %. Kostet kein Geld, sondern Leistung: 60 Betriebstage ohne RĂŒckstand und eine Note von mindestens 4,0. Das ist die schönste Art zu wachsen, die dieses Spiel hat â man kauft sie nicht, man verdient sie sich. Und sie ist auch die Antwort fĂŒr alle, die nie 350.000 ⏠zusammenhaben.
Stufe 2: das Haus kaufen fĂŒr 350.000 âŹ. â ïž Setzt die Neuverhandlung zwingend voraus. Danach entfĂ€llt die Pacht ganz, dafĂŒr kommen 110 ⏠je Betriebstag fĂŒr Grundsteuer, Versicherung und Instandhaltung am GebĂ€ude hinzu â fĂŒr ein kleines CafĂ© wĂ€re der Kauf deshalb ein VerlustgeschĂ€ft.
ErzÀhlerisch ist es dieselbe Beziehung: Der VerpÀchter, der dir nach 60 guten Betriebstagen entgegenkommt, ist derselbe, der dir spÀter das Haus verkauft.
Beim Kauf der warmen KĂŒche wird aus deinem CafĂ© ein Restaurant â und dein Haus verdient einen eigenen Namen. Den legst du selbst fest. Vorher heiĂt es schlicht âDein CafĂ©"; das soll sich unfertig anfĂŒhlen, damit die Taufe als Aufwertung wirkt.
Der Name steht ĂŒber der TĂŒr, in der Kopfzeile, in Reservierungen und in Bewertungen. SpĂ€ter steht er in der Frachtbörse der Spedition und bei einer Klinik-Einlieferung â dort sehen ihn andere Spieler. Es ist die erste Stelle in dieser Halle, an der etwas SelbstgewĂ€hltes das eigene Spiel verlĂ€sst.
3 bis 28 Zeichen, Buchstaben, Ziffern, Leerzeichen und - ' & . Die erste Umbenennung ist frei, jede weitere kostet 500 ⏠â ein neues Schild kostet nun einmal Geld.
Das Restaurant rechnet Betriebstag fĂŒr Betriebstag nach â zwei Tage Abwesenheit sind 24 Rechenschritte, das schafft ein Handy in Millisekunden.
Die eiserne Regel: Die Uhr auf dem Bildschirm ist reine Anzeige. Ein Betriebstag wird immer gleich gerechnet, ob du zusiehst oder nicht. Ein offener Tab verdient keinen Cent mehr.
Nach acht Stunden ohne dich lĂ€uft das Haus im Sparbetrieb: Es erreicht 70 % des Möglichen, mit einer Restaurantleitung 92 %. Gruppenanfragen und Bankette verfallen und werden im Bericht aufgefĂŒhrt. â ïž Der Sparbetrieb bremst â er schadet nicht. Kein Notenverlust durch Abwesenheit, keine KĂŒndigungen, kein Verderbschaden, keine SchlieĂung.
Und wenn das Geld knapp wird, greift eine Notbremse in drei Stufen: erst werden die Budgets auf null gefahren, dann die Aushilfen abbestellt, und erst zuletzt mĂŒssen feste KrĂ€fte gehen. Es entstehen niemals Schulden.
Beim Wiederkommen steht eine Seite da, die erklĂ€rt, was passiert ist â mit Ursache und Vorschlag, nicht nur mit Zahlen.
In jedem Lokal mit vielen GĂ€sten passiert irgendwann etwas: ein Kreislaufkollaps, eine allergische Reaktion, ein Sturz. Der Wirt ist daran unschuldig â aber wie er reagiert, ist seine Sache.
Etwa alle 4.000 GĂ€ste kommt ein solcher Vorfall. Hast du den Ersthelfer-Kurs (240 âŹ) gekauft, kann deine Kraft sofort helfen: Teilnote Service +0,6 fĂŒr 20 Betriebstage, ein Bekanntheitsschub, und der Gast kommt als Stammgast wieder.
â ïž Und wenn du gerade nicht da bist, passiert trotzdem nichts Schlimmes: Der Rettungsdienst kommt von allein, die Begleitung bezahlt, es gibt keinen Notenmalus und keinen Zahlungsausfall. Der Vorfall ist eine Chance, kein Risiko. Hast du den Kurs, wird der Bonus auch offline gewĂ€hrt â dafĂŒr ist die Kraft ja ausgebildet.
Ein Betriebstag dauert zwei echte Stunden. Wer abends eine Stunde spielt, erlebt also nur einen Ausschnitt des Tages â meistens immer denselben.
Unter âđ Zahlen" steht deshalb die Frage âWann spielst du meistens?" â morgens, mittags, abends oder egal. Sie verschiebt den Startpunkt der Spieluhr so, dass beim Ăffnen bevorzugt der gewĂ€hlte Service lĂ€uft.
â ïž Sie verschiebt ausschlieĂlich die Anzeige, niemals die Rechnung. Die Betriebstage laufen weiter wie immer, das Ergebnis ist identisch. Sonst wĂ€re sie ein versteckter Vorteil â und die eiserne Regel âgleiche Formel online wie offline" wĂ€re gebrochen.
Und weil du nur einen Ausschnitt erlebst, aber den ganzen Tag steuerst, gibt es nach jedem Betriebstag den Tagesabschluss und darunter den Verlauf der letzten sieben Tage. Dort siehst du Muster, die in einem einzelnen Service nie auffallen â dass der Mittagstisch dienstags am besten lĂ€uft, oder dass der Abend seit der Preiserhöhung schwĂ€chelt.
Die Tischmischung (unter đš Ausbau) entscheidet, wie gut deine PlĂ€tze ausgenutzt werden. Zwei GĂ€ste an einem Vierertisch blockieren vier PlĂ€tze â deshalb erreicht die Auslastung nie 100 %.
Im Grundriss siehst du das direkt: Jeder Tisch hat so viele StĂŒhle, wie er PlĂ€tze hat, und besetzte StĂŒhle tragen einen Gast. Ein Blick genĂŒgt, um zu sehen, ob das Haus voll ist â oder ob nur die kleinen Tische belegt sind, wĂ€hrend die groĂen leer stehen.
Drei Budgets stellst du als Anteil vom Umsatz ein:
â ïž Wird die Kasse knapp, fĂ€hrt die Notbremse zuerst genau diese drei Budgets auf null â sie sind das Erste, was ein Wirt streicht, und das Einzige, was sich ohne Schaden zurĂŒckholen lĂ€sst.
Das Spiel ist von Anfang an fĂŒr den Daumen gebaut, nicht nachtrĂ€glich âresponsiv gemacht":
Und: Wer mitten im Abendservice das Handy weglegt, verliert nichts. Reservierungsanfragen liegen einen ganzen Betriebstag, Bankettanfragen drei â nichts verfĂ€llt in Sekunden.