Du pachtest das Hotel garni Rheinblick in Leverkusen: zehn Zimmer, sechs davon mit eigenem Bad, vier mit Etagenbad. Der VerpĂ€chter nimmt keine feste Pacht, sondern 20 % vom Umsatz â er will das Haus belegt sehen. Die Kaution von 2.500 ⏠bekommst du zurĂŒck, wenn du wieder gehst.
Ein Hotel ist kein groĂes Apartment. Im Apartment klickst du jede einzelne Anfrage an. Hier setzt du Preise je Zimmerart und je Nacht â vierzehn NĂ€chte im Voraus â und die Buchungen kommen von allein. Deine Arbeit ist die Regel, nicht der einzelne Gast. DafĂŒr gibt es hier Dinge, die es im Apartment nicht gibt: einen Tagesablauf mit einem echten Engpass am Nachmittag, Personal mit laufendem Gehalt, und Sterne, die nicht von den GĂ€sten kommen, sondern von einer PrĂŒfstelle.
Eine Nacht dauert 35 Echtminuten. An einem Echttag vergehen also gut 41 HotelnĂ€chte â auch wenn du gar nicht zusiehst. Eine Spielwoche sind 4 Stunden 5 Minuten, ein Spieljahr knapp neun Echttage. Alles ist Spielgeld; nichts kann gekauft oder ausgezahlt werden.
Gemessen verdient das Haus so am ersten Tag rund 470 ⏠je Echttag. Wer stattdessen gierig eröffnet (rund 50 % ĂŒber Marktpreis), kommt nur auf 256 ⏠â fast die HĂ€lfte weniger, bei halb leerem Haus.
Im Reiter đ Belegung siehst du die nĂ€chsten 14 NĂ€chte, senkrecht die Zimmerarten. Jede Zelle zeigt deinen Preis und wie viele Zimmer fĂŒr diese Nacht schon verkauft sind. Die Farbe sagt, ob der Verkauf im ĂŒblichen Verlauf liegt:
| Farbe | Bedeutung | Was du tun kannst |
|---|---|---|
| grĂŒn | im Plan | nichts |
| gelb | hinter Plan | beobachten |
| rot | weit hinter Plan | Preis senken |
| blau | ausverkauft | Preis heben â du warst zu billig |
Warum nicht alles sofort ausverkauft ist: Nicht alle Buchungen fĂŒr eine Nacht kommen am selben Tag. Vierzehn Tage vorher sind erst 2 % der Buchungen da, am Tag davor kommen 14 % auf einmal. Eine Nacht in zwölf Tagen mit 5 % Belegung ist normal; dieselbe Zahl fĂŒr ĂŒbermorgen ist ein Alarm. Genau das zeigt die Farbe an.
Tippe eine Zelle an, um ihren Preis zu setzen. Der Dialog rechnet dir vor, wie viele Anfragen bei diesem Preis zu erwarten sind â und wie viele beim Marktpreis. Du kannst den Preis fĂŒr diese eine Nacht setzen oder gleich fĂŒr alle vierzehn.
Grundpreise darunter legen fest, mit welchem Preis eine neue Nacht ins Band rutscht. Ab Stufe 7 kannst du zusĂ€tzlich einen Wochenendaufschlag fĂŒr Freitag und Samstag setzen.
Jede Zimmerart hat einen Marktpreis. Er steigt mit deinen Sternen. Verlangst du mehr, sinkt die Nachfrage; verlangst du weniger, steigt sie. Der Spielraum reicht von â35 % bis +120 %.
Gemessen liegt das beste Ergebnis knapp ĂŒber dem Marktpreis (rund +5 %) bei etwa 57 % Auslastung. Nach beiden Seiten wird es schlechter:
| Preis | Auslastung | Ergebnis je Echttag |
|---|---|---|
| â20 % | 71 % | 2.705 ⏠|
| Marktpreis | 62 % | 3.486 ⏠|
| +20 % | 51 % | 3.347 ⏠|
| +40 % | 40 % | 2.577 ⏠|
| +80 % | 22 % | â192 ⏠|
Wenn ein Ereignis kommt (Messe, Konzert, Kongress), steigt die Nachfrage â der Preis steigt nicht von allein. Wer nichts tut, verkauft dieselben Zimmer zum alten Preis und verschenkt Geld. Genau dafĂŒr wird das Ereignis vorher angekĂŒndigt.
Vier Zimmerarten:
| Art | Marktpreis* | Einrichtung | Reinigung |
|---|---|---|---|
| đż Zimmer mit Etagenbad | 38 ⏠| 560 ⏠| 24 Spielmin |
| đïž Einzelzimmer | 41 ⏠| 520 ⏠| 20 Spielmin |
| đïž Standard-Doppel | 52 ⏠| 690 ⏠| 25 Spielmin |
| ⚠Komfort-Doppel | 67 ⏠| 1.180 ⏠| 27 Spielmin |
* ohne Sterne. Mit drei Sternen liegt der Marktpreis rund 39 % höher (Standard-Doppel dann 72 âŹ).
â ïž Die wichtigste nicht offensichtliche Wahrheit des Spiels: Die Nachfrage hĂ€ngt nicht an deiner Zimmerzahl. Dieselbe Nachfrage bedeutet bei 3 Zimmern 80 % Auslastung und bei 10 Zimmern 24 %. Jedes neue Zimmer drĂŒckt zuerst die Auslastung â bis die Bekanntheit nachgewachsen ist. Ein zusĂ€tzliches Zimmer lohnt sich nur, wenn du vorher Buchungen ablehnen musstest. Genau das steht im Belegungsband und im Reiter Zimmer.
Bad einbauen (2.400 ⏠je Zimmer): Der erste groĂe Sparposten. Zwei Sterne verlangen ein Bad in allen verkauften Zimmern â ohne Sanierung kommst du nie ĂŒber einen Stern. Gemessen bringen alle vier BĂ€der zusammen â samt der zwei Sterne, die dadurch erst möglich werden â rund +2.100 ⏠je Echttag.
Zimmer sperren: Ein gesperrtes Zimmer kostet nur noch 0,80 ⏠statt 7,00 ⏠Fixkosten je Nacht â verdient aber auch nichts.
Ein Hoteltag hat einen Ablauf, und daran hÀngt die Entscheidung, die du am hÀufigsten triffst:
| Uhrzeit (Spielzeit) | Was passiert |
|---|---|
| bis 11:00 | Abreisewelle |
| 11:00â15:00 | Reinigungsfenster â hier muss alles fertig werden |
| ab 15:00 | Anreisewelle |
| 6:30â10:00 | FrĂŒhstĂŒck |
Die Reinigungsuhr auf der Empfangsseite zeigt als Ring, wann alle Zimmer fertig sind. Ragt der blaue Bogen ĂŒber die 15:00-Marke hinaus, wird er rot:
| VerspÀtung | Folge |
|---|---|
| bis 30 Spielmin | nichts â die GĂ€ste kommen gestaffelt |
| 30â120 Spielmin | GĂ€ste warten, Teilnote âPersonal" â0,8 |
| ĂŒber 120 Spielmin | Teilnote â2,0 und Beschwerden |
Die Rechnung dahinter ist einfach: Ein Abreisezimmer braucht 20â27 Spielminuten volle Reinigung, ein bleibendes 12 Minuten Auffrischen. Eine Personalstunde leistet 51 nutzbare Spielminuten (15 % gehen fĂŒr Wege ab). Und die Abreisen von morgen stehen heute schon fest â du kannst also planen. Wer nicht plant, wird bestraft, aber nie ĂŒberrascht.
Du stellst zwei Regler; die Verteilung auf Rezeption, KĂŒche und Reinigung macht das Haus selbst.
| Feste KrÀfte | Aushilfen | |
|---|---|---|
| Kosten je Stunde | 12,60 ⏠| 17,00 ⏠|
| LĂ€uft bei Leerstand | ja â das ist der Punkt | nein |
| EinstellgebĂŒhr | ein Monatsgehalt | keine |
| Frist | eine Spielwoche (in beide Richtungen) | keine |
Deine eigene Arbeit kostet nichts. Du wohnst im Haus und leistest 2 Stunden Reinigung je Nacht sowie elf der vierzehn geforderten Rezeptionsstunden. Genau deshalb kommt eine Pension mit so wenig Personal aus â und genau deshalb liegt deine Personalquote bei rund 12â20 % statt bei den 30â35 %, die in der echten Hotellerie ĂŒblich sind. Das ist kein Verdienst der Verwaltung.
Der Bedarfsvorschlag steht kostenlos ĂŒber den Reglern und sagt dir in Klartext, wie viele Stunden nötig wĂ€ren. Er nimmt dir das Rechnen ab, aber nicht die Entscheidung.
Die Fremdfirma WeiĂwerk Rheinland (ab Stufe 5) reinigt kurzfristig fĂŒr 34 ⏠je Zimmer. Sie ist absichtlich teuer â eine eigene Stunde schafft dasselbe fĂŒr rund 6 âŹ. Sie ist fĂŒr den Tag gedacht, an dem du dich verplant hast, nicht fĂŒr den Dauerbetrieb.
Die Notbremse greift, wenn die Kasse knapp wird: erst werden Marketing und Instandhaltung auf null gefahren, dann die Aushilfen abbestellt, im Ă€uĂersten Fall werden feste Stunden gekĂŒndigt. Es entstehen niemals Schulden, und der Schaden ist immer reparabel.
Das ist der gröĂte Unterschied zum Apartment. Es gibt zwei ganz verschiedene Zahlen:
Die Kriterien sind fast alle Personalstunden oder Investitionen:
| Stufe | Verlangt | Zahlungsbereitschaft | Sichtbarkeit |
|---|---|---|---|
| â | drei eingerichtete Zimmer, tĂ€gliche Reinigung ohne RĂŒckstand | Ă0,84 | Ă0,98 |
| â â | Bad in allen Zimmern, FrĂŒhstĂŒck, GetrĂ€nke im Haus | Ă0,94 | Ă1,04 |
| â â â | 3 bezahlte Rezeptionsstunden, TV und Internet, Buffet, Kartenzahlung, Sitzgelegenheit | Ă1,06 | Ă1,14 |
Lohnt sich der dritte Stern? Gemessen: ja, aber knapp. Er bringt beim voll ausgebauten Haus rund +890 ⏠je Echttag und amortisiert die 6.650 ⏠an GebĂŒhren und Ausbauten nach etwa sieben Echttagen. Das ist genau die Art Entscheidung, die man wirklich nachrechnen muss.
Vier und fĂŒnf Sterne gibt es hier nicht. Sie verlangen Restaurant, Lobby, Aufzug und Wellness â Ausbauten, die es in dieser Fassung noch nicht gibt. Sie stehen deshalb bewusst nicht als leere Versprechen im Katalog.
NachprĂŒfung: Die Klassifizierung gilt fĂŒnf Spieljahre. Wer in der Zwischenzeit ein Kriterium fallen lĂ€sst (Rezeptionsstunden gekĂŒrzt!), verliert den Stern bei der NachprĂŒfung â nicht sofort.
FrĂŒhstĂŒck ist der zweite Betriebszweig:
| Angebot | Wareneinsatz | Preis | Teilnahme | KĂŒche |
|---|---|---|---|---|
| einfach | 2,60 ⏠| 12 ⏠| 55 % | 2 Std je 20 GÀste |
| Buffet | 3,20 ⏠| 15 ⏠| 70 % | 3 Std je 20 GÀste |
Reichen die KĂŒchenstunden nicht, sinkt die Teilnahme und die Teilnote FrĂŒhstĂŒck. Das Buffet braucht die FrĂŒhstĂŒckskĂŒche (4.500 âŹ) und ist Kriterium fĂŒr drei Sterne.
Zimmerfinder ist das groĂe Provisionsportal: 17 % auf jede Buchung von dort. Du kannst es abschalten â tu es nicht. Gemessen fĂ€llt die Auslastung dann von 57 % auf 21 %, und das Haus schreibt rote Zahlen. Mit zehn Zimmern trĂ€gt der Direktvertrieb allein noch nicht; er wĂ€chst mit Bekanntheit und Note und liegt bei vollem Ausbau bei rund 35 % der Buchungen.
Instandhaltung (empfohlen 4 % vom Umsatz) hÀlt den Hauszustand. FÀllt er unter 50 %, leiden die Teilnoten. Marketing (ab Stufe 3, empfohlen 2 %) hebt die Bekanntheit und damit die Nachfrage.
Der VerpĂ€chter nimmt 20 % von deinem Gesamtumsatz â vom Zimmerumsatz und vom FrĂŒhstĂŒck. Keine Mindestpacht: Steht das Haus leer, zahlst du nichts. DafĂŒr wĂ€chst die Pacht mit jedem Erfolg mit. Gemessen ist das:
| Ausbaustufe | Umsatz je Nacht | Pacht je Nacht | Pacht je Echttag |
|---|---|---|---|
| 3 Zimmer, ohne Sterne | 146 ⏠| 29 ⏠| 1.197 ⏠|
| 6 Zimmer, â â | 410 ⏠| 82 ⏠| 3.374 ⏠|
| 10 Zimmer, â â | 503 ⏠| 101 ⏠| 4.142 ⏠|
| 10 Zimmer, â â â | 622 ⏠| 124 ⏠| 5.121 ⏠|
Ab Stufe 8 rĂ€umt dir der VerpĂ€chter ein Vorkaufsrecht ein: 22.000 ⏠fĂŒr Haus und GrundstĂŒck. Deine Kaution von 2.500 ⏠wird dabei zurĂŒckgezahlt, du legst also 19.500 ⏠hin. Ab der nĂ€chsten Nacht ist die Umsatzpacht dauerhaft weg.
Was dafĂŒr neu dazukommt: Als EigentĂŒmer trĂ€gst du Grundsteuer und GebĂ€udeversicherung â 7,50 ⏠je Nacht (2.737,50 ⏠je Spieljahr). Die fallen auch dann an, wenn kein Zimmer belegt ist; die Pacht wĂ€re in diesem Fall null gewesen. Bei einem laufenden Haus ist das trotzdem ein sehr gutes GeschĂ€ft.
Wann es sich bezahlt macht (19.500 ⏠geteilt durch die gesparte Pacht abzĂŒglich der 7,50 âŹ):
| Ausbaustufe | Ersparnis je Nacht | bezahlt nach |
|---|---|---|
| 3 Zimmer, ohne Sterne | 21,60 ⏠| 527 Echtstunden (22 Tage) |
| 6 Zimmer, â â | 74,51 ⏠| 153 Echtstunden (6,4 Tage) |
| 10 Zimmer, â â | 93,17 ⏠| 122 Echtstunden (5,1 Tage) |
| 10 Zimmer, â â â | 116,96 ⏠| 97 Echtstunden (4,0 Tage) |
Die Reihenfolge ist damit vorgegeben: erst ausbauen, dann kaufen. Wer mit drei Zimmern kauft, wartet fast einen Monat auf sein Geld; wer mit zehn Zimmern kauft, hat es in fĂŒnf Tagen wieder drin. Das Spiel rechnet dir im Reiter đł Betrieb deinen eigenen Fall vor â nicht diese Tabelle, sondern die Pacht, die dein Haus in den letzten sieben NĂ€chten wirklich gezahlt hat.
â ïž Nicht das letzte Geld hinlegen. FĂ€llt deine Kasse nach dem Kauf unter sieben NĂ€chte Fixkosten, schaltet die Notbremse Instandhaltung und Marketing ab. Der Kaufdialog warnt dich und nennt den Betrag, den du besser zusammen hast.
Was du als EigentĂŒmer zusĂ€tzlich darfst: an die Bausubstanz. Eine Grundsanierung hebt den Hauszustand in einem Zug auf 100 %, zu 250 ⏠je Prozentpunkt. Ăber das laufende Instandhaltungsbudget kostet derselbe Sprung 450 ⏠je Prozentpunkt und dauert Wochen. In ein gepachtetes Haus lĂ€sst dich der VerpĂ€chter baulich nicht hinein â deshalb gibt es den Knopf erst nach dem Kauf.
Und: Das gekaufte Haus ist ein Sachwert deines Betriebs. Löschst du den Spielstand-Platz, zĂ€hlt es mit seinem Zeitwert mit â ein GebĂ€ude verliert nur 5 % im ersten und 3 % je weiterem Spieljahr und fĂ€llt nie unter 60 % des Kaufpreises. Ein heruntergekommenes Haus ist allerdings auch weniger wert: Der Hauszustand geht in die Bewertung ein.
Das Haus lĂ€uft weiter â Nacht fĂŒr Nacht, mit derselben Rechnung wie beim Zusehen. Die Uhr, die du laufen siehst, ist reine Anzeige; ein offener Tab verdient keinen Cent mehr.
Nach 8 Echtstunden ohne dich geht das Haus in den Sparbetrieb: Die Preise werden nicht mehr gepflegt, und die erreichte Auslastung sinkt auf 60 % dessen, was mit Pflege möglich gewesen wĂ€re. Beim Wiederkommen bekommst du einen Bericht mit Ursache und Vorschlag â nicht nur mit Zahlen.
â ïž Die eiserne Regel: Abwesenheit kostet Chancen, niemals Substanz. Es entstehen keine Schulden, nichts verfĂ€llt, kein Zimmer geht kaputt, weil du zwei Tage weg warst. Wer zwei Wochen wegbleibt, findet ein kleineres, aber gesundes Hotel vor â nie eine Ruine.
War die Pause sehr lang (ĂŒber 3.000 NĂ€chte, also rund 73 Echttage), wird der Rest pauschal und wohlwollend fortgeschrieben, damit das Nachrechnen nicht ewig dauert.
Alle 7 NĂ€chte (4 Std 05 Echtzeit) zieht das Haus Bilanz und zeigt Auslastung, Durchschnittspreis, Erlös je verfĂŒgbarem Zimmer, Personalquote und Ergebnis. Dazu den Marktvergleich: Der Regionsdurchschnitt liegt bei rund 41,80 ⏠Erlös je verfĂŒgbarem Zimmer und bewegt sich mit Wochentag und Saison. Eine Zeile sagt dir, ob deine Preisstrategie taugt.
Wichtig: Erlöse und Kosten werden je Nacht gebucht, nicht am Wochenende auf einen Schlag. Der Wochenabschluss ist ein Bericht, kein Zahltag â es gibt keine bösen Ăberraschungen.
Ab Stufe 5 kommt das zweite Haus dazu, danach alle drei bis vier Stufen ein weiteres â bis zum Resort Cala Piedra auf Mallorca mit 300 Zimmern. Zwischen den HĂ€usern wechselst du ĂŒber die Leiste ganz oben; der Reiter đïž HĂ€user zeigt alle nebeneinander.
â ïž Das Portfolio lebt von der MISCHUNG, nicht von der Zahl. Ein Berghotel trĂ€gt im Januar, ein Ferienhotel im Juli. Wer nur FerienhĂ€user sammelt, verdient vier Monate glĂ€nzend und zahlt acht Monate Fixkosten. Das Jahresband im Portfolio zeigt dir mit zwölf Balken, wann dein Jahr trĂ€gt und wo es einbricht â rot heiĂt schwach.
Jedes Haus hat einen eigenen Charakter: Ein Tagungshotel ist Montag bis Donnerstag voll und am Wochenende leer, ein Flughafenhotel hat kurze Aufenthalte und muss rund um die Uhr besetzt sein, ein Budget-Haus lebt von Mehrbettzimmern. Was in welchem Haus Sinn ergibt, rechnet dir jede Kachel vor.
Ab Haus 2 gibt es eine Mindestpacht. Sie wird fĂ€llig, auch wenn das Haus leer steht â gezahlt wird immer der höhere der beiden BetrĂ€ge (Umsatzpacht oder Mindestpacht), nie beides. Leerstand tut damit richtig weh, und genau das unterscheidet den Profi vom AnfĂ€nger.
â ïž Die KĂŒche ist eine TĂŒr, kein Gelddrucker. Ein Hotelrestaurant verdient in der Wirklichkeit 5 bis 15 % vom Umsatz, und hier ist es genauso. Wer es als Ertragsquelle baut, wird enttĂ€uscht â wer es als Voraussetzung baut, kommt weiter: ohne Restaurant gibt es keine vier und keine fĂŒnf Sterne.
Halbpension (ab Stufe 10) braucht die VollkĂŒche und ein FrĂŒhstĂŒcksbuffet â wer abends kocht, deckt auch den Morgen ab. Rund 42 % der GĂ€ste nehmen sie, und sie bleiben im Schnitt lĂ€nger.
Restaurant Ă la carte (ab Stufe 13) bringt zusĂ€tzlich GĂ€ste von der StraĂe â unabhĂ€ngig davon, ob dein Haus voll ist. Wie viele das sind, hĂ€ngt am Haus: Ein Boutique-Haus in DĂŒsseldorf zieht Laufkundschaft an, eine Pension in Leverkusen nicht.
Die Hotelbar hat die beste Marge des Hauses â Abendumsatz von GĂ€sten, die ohnehin da sind.
đ Wo die Ware herkommt: Heute kauft dein Hotel beim GroĂhĂ€ndler und zahlt 25 % ĂŒber dem Warenwert. Unter der Verpflegungskarte steht, was dein Haus je Nacht braucht â Brötchen, Eier, Milch, Kartoffeln, Fleisch. SpĂ€ter soll der Rheinhof das liefern; die Schnittstelle dafĂŒr ist schon gebaut.
Es gibt jetzt zwanzig Ausbauten: Lobby, Aufzug, Klimaanlage, VollkĂŒche, Restaurant, Bar, Tagungsraum, Fitnessraum, Sauna, Schwimmbad, Wellnessbereich, Kinderbetreuung, Animation, eigener Transfer und eine eigene WĂ€scherei.
â ïž Nicht jeder Ausbau gehört in jedes Haus. Ein Pool im Stadthotel ist der sicherste Weg in die Pleite; im Ferienhotel ist er das, was den Unterschied macht. Das Spiel versteckt solche Ausbauten nicht â es rechnet dir an der Kachel vor, was sie in DIESEM Haus bringen und was sie kosten. Steht dort ârechnet sich hier nicht", dann stimmt das auch.
Jeder Ausbau wirkt ĂŒber drei KanĂ€le: mehr Nachfrage, höhere Zahlungsbereitschaft, bessere Note. Die Wirkung sĂ€ttigt â der zwölfte Ausbau bringt weniger als der zweite. Und fast jeder hat laufende Betriebskosten, die auch bei leerem Haus anfallen.
Der Katalog geht jetzt bis fĂŒnf Sterne. Vier Sterne verlangen mindestens 20 verkaufte Zimmer, eine Lobby, Restaurant oder Halbpension, einen Aufzug (ab drei Etagen), ein Freizeitangebot, 16 Stunden Rezeption und mindestens 70 % Hauszustand. FĂŒnf Sterne verlangen zusĂ€tzlich Wellness, Bar, Klimaanlage, 40 Zimmer, 30 % gehobene Zimmer, Rezeption rund um die Uhr, 85 % Zustand und eine GĂ€stenote von mindestens 8,0.
â ïž Nicht jedes Haus kann jede Stufe. Das Rheinblick ist ein Zehn-Zimmer-Haus garni und erreicht höchstens drei Sterne â daran Ă€ndert kein Ausbau etwas. Der Katalog zeigt die höheren Stufen trotzdem an, ausgegraut und mit BegrĂŒndung: Eine Anleitung, die schweigt, wirkt wie ein Fehler.
Höhere Sterne kosten dauerhaft: acht bzw. sechzehn bezahlte Rezeptionsstunden plus Servicepersonal je belegtem Zimmer. Sie bringen dafĂŒr deutlich mehr Zahlungsbereitschaft und Sichtbarkeit.
Mit einem Haus steuerst du selbst. Mit fĂŒnf HĂ€usern wĂ€ren es fĂŒnfmal Preise je Zimmerart und Nacht, fĂŒnfmal Dienstplan, fĂŒnfmal Budget â auf einem Handy unspielbar. Deshalb gibt es drei Helfer, jeder je Haus einzeln schaltbar:
â ïž Automatik ist nie besser als gute Handarbeit. Sie zielt auf eine ordentliche Auslastung und reagiert erst nach einem Ereignis, nie vorher. Gemessen holt ein aufmerksamer Spieler rund 6 % mehr heraus. Du kaufst Klicks, keinen Vorteil.
Ăberbuchung (ab Stufe 18) verkauft mehr Zimmer, als es gibt â weil erfahrungsgemÀà 4 bis 8 % der GĂ€ste nicht anreisen. Geht es auf, ist es reiner Gewinn. Geht es schief, musst du verlegen: 150 % des Zimmerpreises im Nachbarhaus, Taxi dazu und eine sehr schlechte Bewertung.
â ïž Der Regler steht auf null, und Nichtanreisen gibt es nur, wenn du ihn aufdrehst. Wer ihn nie anfasst, merkt von diesem Baustein nichts. Und bei zehn Zimmern sind 6 % Ăberbuchung genau 0,6 Zimmer â es lohnt sich erst ab etwa vierzig Zimmern, und die Karte sagt dir das auch.
WĂ€schebestand: Jede belegte Nacht verbraucht einen Satz, nach zwei NĂ€chten ist er zurĂŒck (mit eigener WĂ€scherei nach einer). Der Startbestand deckt volle Belegung mit Reserve; wer schnell wĂ€chst, wird vorgewarnt. Reicht es doch nicht, wird zum dreifachen Preis nachgekauft â es bleibt also immer beim Geld und trifft nie den Betrieb.
EinzelschĂ€den (Heizung, Wasser, Aufzug, KĂŒche, Dach, WLAN, Poolwasser) treten erst unter 72 % Hauszustand auf, und darĂŒber steht eine Vorwarnung. Ein neues Haus startet bei 78 % â du bist also sicher, solange du das Instandhaltungsbudget nicht auf null stehen lĂ€sst. Genau dafĂŒr ist es da.
Neben dem Zimmerfinder (17 % Provision, bringt die Grundlast) gibt es jetzt NestFrei (21 %, FreizeitgÀste, stark Freitag bis Sonntag) und Kontor (13 %, GeschÀftsreisende, stark Montag bis Donnerstag). Jedes ist je Haus einzeln schaltbar.
â ïž Drei Portale bringen keine drei MĂ€rkte. Dieselben GĂ€ste sehen dieselbe Anzeige mehrfach. Das zweite Portal steuert nur noch etwa die HĂ€lfte seines Rohwerts bei, das dritte ein FĂŒnftel â zusammen rund 28 % mehr Reichweite, bezahlt mit deren Provision. Welches Portal zu deinem Haus passt, entscheidet der Wochentag: Ein Tagungshotel braucht Kontor, ein Ferienhotel NestFrei.
Ab Stufe 25 kannst du dein Personal schulen â ein Regler je Haus, keine Personalakten. Drei Stufen, jede dauert fĂŒnf NĂ€chte und wirkt danach dauerhaft: Geschultes Personal schafft in derselben Stunde mehr Zimmer (bis zu 13 Minuten mehr je Stunde) und bekommt bessere Bewertungen.
Das ist der einzige Weg, mehr Zimmer ohne mehr Personal zu schaffen.
Ehrlichkeit gehört dazu. Nicht gebaut sind: Firmen- und Reiseveranstalter-Kontingente mit Optionsdatum, der Renovierungszyklus nach fĂŒnf Spieljahren, die WinterschlieĂung als eigene Mechanik (Zimmer sperren geht schon heute) und die Anlagenansicht von oben.
Ebenfalls offen ist die Versorgungskette: Das Hotel kauft seine Ware heute beim GroĂhĂ€ndler. Die Schnittstelle zum Rheinhof ist gebaut und zeigt dir den Bedarf schon an â geliefert wird noch nicht.
Nichts davon wird hier als leeres Versprechen angezeigt â was du im Spiel siehst, funktioniert auch.