Du pachtest das Hotel garni Rheinblick in Leverkusen: zehn Zimmer, sechs davon mit eigenem Bad, vier mit Etagenbad. Der VerpĂ€chter nimmt keine feste Pacht, sondern 20 % vom Umsatz â er will das Haus belegt sehen. Die Kaution von 2.500 ⏠bekommst du zurĂŒck, wenn du wieder gehst.
Ein Hotel ist kein groĂes Apartment. Im Apartment klickst du jede einzelne Anfrage an. Hier setzt du Preise je Zimmerart und je Nacht â vierzehn NĂ€chte im Voraus â und die Buchungen kommen von allein. Deine Arbeit ist die Regel, nicht der einzelne Gast. DafĂŒr gibt es hier Dinge, die es im Apartment nicht gibt: einen Tagesablauf mit einem echten Engpass am Nachmittag, Personal mit laufendem Gehalt, und Sterne, die nicht von den GĂ€sten kommen, sondern von einer PrĂŒfstelle.
Eine Nacht dauert 35 Echtminuten. An einem Echttag vergehen also gut 41 HotelnĂ€chte â auch wenn du gar nicht zusiehst. Eine Spielwoche sind 4 Stunden 5 Minuten, ein Spieljahr knapp neun Echttage. Alles ist Spielgeld; nichts kann gekauft oder ausgezahlt werden.
Dein Haus trĂ€gt sich vom ersten Echttag an â aber langsam. Dein Haus kennt noch niemand, und die Bekanntheit wĂ€chst erst mit den GĂ€sten. Gemessen (drei Zimmer, kein Personal, eine Stunde Spielzeit am Tag): Echttag 1 bringt rund 570 âŹ, Echttag 3 rund 950 âŹ, ab Echttag 6 gut 1.100 ⏠je Echttag. Nach zehn Echttagen liegen rund 9.400 ⏠in der Kasse.
Warum es trotzdem zĂ€h anfĂ€ngt: Rund zwei Drittel der 41 NĂ€chte eines Echttages laufen im Sparbetrieb, weil du nicht da bist. Wer öfter hereinschaut, verdient mehr â aber niemand muss dabeisitzen, damit sich das Haus trĂ€gt.
Wer stattdessen gierig eröffnet (rund 50 % ĂŒber Marktpreis), braucht fĂŒr dieselbe Strecke ungefĂ€hr doppelt so lange, bei halb leerem Haus.
Im Reiter đ Belegung siehst du die nĂ€chsten 14 NĂ€chte, senkrecht die Zimmerarten. Jede Zelle zeigt deinen Preis und wie viele Zimmer fĂŒr diese Nacht schon verkauft sind. Die Farbe sagt, ob der Verkauf im ĂŒblichen Verlauf liegt:
| Farbe | Bedeutung | Was du tun kannst |
|---|---|---|
| grĂŒn | im Plan | nichts |
| gelb | hinter Plan | beobachten |
| rot | weit hinter Plan | Preis senken |
| blau | ausverkauft | Preis heben â du warst zu billig |
Warum nicht alles sofort ausverkauft ist: Nicht alle Buchungen fĂŒr eine Nacht kommen am selben Tag. Vierzehn Tage vorher sind erst 2 % der Buchungen da, am Tag davor kommen 14 % auf einmal. Eine Nacht in zwölf Tagen mit 5 % Belegung ist normal; dieselbe Zahl fĂŒr ĂŒbermorgen ist ein Alarm. Genau das zeigt die Farbe an.
Tippe eine Zelle an, um ihren Preis zu setzen. Der Dialog rechnet dir vor, wie viele Anfragen bei diesem Preis zu erwarten sind â und wie viele beim Marktpreis. Du kannst den Preis fĂŒr diese eine Nacht setzen oder gleich fĂŒr alle vierzehn.
Grundpreise darunter legen fest, mit welchem Preis eine neue Nacht ins Band rutscht. Ab Stufe 7 kannst du zusĂ€tzlich einen Wochenendaufschlag fĂŒr Freitag und Samstag setzen.
Jede Zimmerart hat einen Marktpreis. Er steigt mit deinen Sternen. Verlangst du mehr, sinkt die Nachfrage; verlangst du weniger, steigt sie. Der Spielraum reicht von â35 % bis +120 %.
Gemessen liegt das beste Ergebnis knapp ĂŒber dem Marktpreis (rund +5 %) bei etwa 57 % Auslastung. Nach beiden Seiten wird es schlechter:
| Preis | Auslastung | Ergebnis je Echttag |
|---|---|---|
| â20 % | 71 % | 2.705 ⏠|
| Marktpreis | 62 % | 3.486 ⏠|
| +20 % | 51 % | 3.347 ⏠|
| +40 % | 40 % | 2.577 ⏠|
| +80 % | 22 % | â192 ⏠|
Wenn ein Ereignis kommt (Messe, Konzert, Kongress), steigt die Nachfrage â der Preis steigt nicht von allein. Wer nichts tut, verkauft dieselben Zimmer zum alten Preis und verschenkt Geld. Genau dafĂŒr wird das Ereignis vorher angekĂŒndigt.
Vier Zimmerarten:
| Art | Marktpreis* | Einrichtung | Reinigung |
|---|---|---|---|
| đż Zimmer mit Etagenbad | 38 ⏠| 560 ⏠| 24 Spielmin |
| đïž Einzelzimmer | 41 ⏠| 520 ⏠| 20 Spielmin |
| đïž Standard-Doppel | 52 ⏠| 690 ⏠| 25 Spielmin |
| ⚠Komfort-Doppel | 67 ⏠| 1.180 ⏠| 27 Spielmin |
* ohne Sterne. Mit drei Sternen liegt der Marktpreis rund 39 % höher (Standard-Doppel dann 72 âŹ).
â ïž Die wichtigste nicht offensichtliche Wahrheit des Spiels: Deine Nachfrage wĂ€chst mit dem Haus mit â aber langsamer als die Zimmerzahl. Doppelt so viele Zimmer bringen rund die anderthalbfache Nachfrage: Ein gröĂeres Haus ist auf den Portalen öfter verfĂŒgbar, wird besser gefunden und kann Gruppen ĂŒberhaupt erst annehmen â aber es fĂŒllt sich nicht von selbst.
Was daraus folgt: Jedes neue Zimmer drĂŒckt zuerst deine Auslastung und kostet ab der ersten Nacht Fixkosten. Unterm Strich verdient ein voll ausgebautes Haus trotzdem mehr als ein halb ausgebautes â gemessen im Stadthotel Am Marktplatz +64 ⏠statt +50 ⏠je Nacht, im Tagungshotel Rheinpark +101 ⏠statt +50 âŹ. Am schnellsten trĂ€gt sich ein neues Zimmer, wenn du vorher Buchungen ablehnen musstest; das steht im Belegungsband und im Reiter Zimmer.
QualitÀt zÀhlt doppelt. Sterne, eine gute GÀstenote, modernisierte Zimmer, ein gepflegtes GebÀude und deine Ausbauten bringen mehr GÀste und gleichzeitig höhere Preise. Dasselbe Haus mit zwanzig Zimmern verdient gepflegt und mit drei Sternen rund das Dreifache desselben Hauses ohne Sterne.
Bad einbauen (2.400 ⏠je Zimmer): Der erste groĂe Sparposten. Zwei Sterne verlangen ein Bad in allen verkauften Zimmern â ohne Sanierung kommst du nie ĂŒber einen Stern. Gemessen bringen alle vier BĂ€der zusammen â samt der zwei Sterne, die dadurch erst möglich werden â rund +2.100 ⏠je Echttag.
Zimmer sperren: Ein gesperrtes Zimmer kostet nur noch 0,20 ⏠statt 4,40 bis 8,53 ⏠Fixkosten je Nacht (je nach Kategorie â ein Zimmer mit Etagenbad hat weniger zu heizen und zu warten als eine Suite) â verdient aber auch nichts.
Ein Hoteltag hat einen Ablauf, und daran hÀngt die Entscheidung, die du am hÀufigsten triffst:
| Uhrzeit (Spielzeit) | Was passiert |
|---|---|
| bis 11:00 | Abreisewelle |
| 11:00â15:00 | Reinigungsfenster â hier muss alles fertig werden |
| ab 15:00 | Anreisewelle |
| 6:30â10:00 | FrĂŒhstĂŒck |
Die Reinigungsuhr auf der Empfangsseite zeigt als Ring, wann alle Zimmer fertig sind. Ragt der blaue Bogen ĂŒber die 15:00-Marke hinaus, wird er rot:
| VerspÀtung | Folge |
|---|---|
| bis 30 Spielmin | nichts â die GĂ€ste kommen gestaffelt |
| 30â120 Spielmin | GĂ€ste warten, Teilnote âPersonal" â0,8 |
| ĂŒber 120 Spielmin | Teilnote â2,0 und Beschwerden |
Die Rechnung dahinter ist einfach: Ein Abreisezimmer braucht 20â27 Spielminuten volle Reinigung, ein bleibendes 12 Minuten Auffrischen. Eine Personalstunde leistet 51 nutzbare Spielminuten (15 % gehen fĂŒr Wege ab). Und die Abreisen von morgen stehen heute schon fest â du kannst also planen. Wer nicht plant, wird bestraft, aber nie ĂŒberrascht.
Du stellst zwei Regler; die Verteilung auf Rezeption, KĂŒche und Reinigung macht das Haus selbst.
| Feste KrÀfte | Aushilfen | |
|---|---|---|
| Kosten je Stunde | 12,60 ⏠| 17,00 ⏠|
| LĂ€uft bei Leerstand | ja â das ist der Punkt | nein |
| EinstellgebĂŒhr | ein Monatsgehalt | keine |
| Frist | eine Spielwoche (in beide Richtungen) | keine |
Deine eigene Arbeit kostet nichts. Du wohnst im Haus und leistest 2 Stunden Reinigung je Nacht sowie elf der vierzehn geforderten Rezeptionsstunden. Genau deshalb kommt eine Pension mit so wenig Personal aus â und genau deshalb liegt deine Personalquote bei rund 12â20 % statt bei den 30â35 %, die in der echten Hotellerie ĂŒblich sind. Das ist kein Verdienst der Verwaltung.
Der Bedarfsvorschlag steht kostenlos ĂŒber den Reglern und sagt dir in Klartext, wie viele Stunden nötig wĂ€ren. Er nimmt dir das Rechnen ab, aber nicht die Entscheidung.
Feste KrĂ€fte lohnen sich erst bei groĂen HĂ€usern â und auch dort nur, wenn das Haus die Stunden jede Nacht braucht (Sterne-Rezeption, FrĂŒhstĂŒckskĂŒche, viele belegte Zimmer): Dann sind sie mit 12,60 ⏠je Stunde billiger als Aushilfen. Ein kleines Haus trĂ€gt sie nicht â 8 feste Stunden kosten 100,80 ⏠je Nacht, auch bei Leerstand, und das ist mehr, als eine Pension mit drei bis zehn Zimmern in einer Nacht verdient. Der Personal-Reiter sagt dir das auch, solange dein Haus klein ist.
Die Fremdfirma WeiĂwerk Rheinland (ab Stufe 5) reinigt kurzfristig fĂŒr 34 ⏠je Zimmer. Sie ist absichtlich teuer â eine eigene Stunde schafft dasselbe fĂŒr rund 6 âŹ. Sie ist fĂŒr den Tag gedacht, an dem du dich verplant hast, nicht fĂŒr den Dauerbetrieb.
Die Notbremse greift, wenn die Kasse knapp wird: erst werden Marketing und Instandhaltung halbiert, dann die Aushilfen abbestellt, im Ă€uĂersten Fall werden feste Stunden gekĂŒndigt. Sobald die Kasse wieder trĂ€gt, laufen Marketing und Instandhaltung von selbst mit deinem eingestellten Budget weiter â du musst die Regler nicht nachstellen. Der Schaden ist immer reparabel.
Das ist der gröĂte Unterschied zum Apartment. Es gibt zwei ganz verschiedene Zahlen:
Die Kriterien sind fast alle Personalstunden oder Investitionen:
| Stufe | Verlangt | Zahlungsbereitschaft | Sichtbarkeit |
|---|---|---|---|
| â | drei eingerichtete Zimmer, tĂ€gliche Reinigung ohne RĂŒckstand | Ă0,84 | Ă0,98 |
| â â | Bad in allen Zimmern, FrĂŒhstĂŒck, GetrĂ€nke im Haus | Ă0,94 | Ă1,04 |
| â â â | 3 bezahlte Rezeptionsstunden, TV und Internet, Buffet, Kartenzahlung, Sitzgelegenheit | Ă1,06 | Ă1,14 |
Lohnt sich der dritte Stern? Gemessen: ja, aber knapp. Er bringt beim voll ausgebauten Haus rund +890 ⏠je Echttag und amortisiert die 6.650 ⏠an GebĂŒhren und Ausbauten nach etwa sieben Echttagen. Das ist genau die Art Entscheidung, die man wirklich nachrechnen muss.
Vier und fĂŒnf Sterne gibt es hier nicht. Sie verlangen Restaurant, Lobby, Aufzug und Wellness â Ausbauten, die es in dieser Fassung noch nicht gibt. Sie stehen deshalb bewusst nicht als leere Versprechen im Katalog.
NachprĂŒfung: Die Klassifizierung gilt fĂŒnf Spieljahre. Wer in der Zwischenzeit ein Kriterium fallen lĂ€sst (Rezeptionsstunden gekĂŒrzt!), verliert den Stern bei der NachprĂŒfung â nicht sofort.
FrĂŒhstĂŒck ist der zweite Betriebszweig:
| Angebot | Wareneinsatz | Preis | Teilnahme | KĂŒche |
|---|---|---|---|---|
| einfach | 2,60 ⏠| 12 ⏠| 55 % | 2 Std je 20 GÀste |
| Buffet | 3,20 ⏠| 15 ⏠| 70 % | 3 Std je 20 GÀste |
Reichen die KĂŒchenstunden nicht, sinkt die Teilnahme und die Teilnote FrĂŒhstĂŒck. Das Buffet braucht die FrĂŒhstĂŒckskĂŒche (4.500 âŹ) und ist Kriterium fĂŒr drei Sterne.
Zimmerfinder ist das groĂe Provisionsportal: 17 % auf jede Buchung von dort. Du kannst es abschalten â tu es nicht. Gemessen fĂ€llt die Auslastung dann von 57 % auf 21 %, und das Haus schreibt rote Zahlen. Mit zehn Zimmern trĂ€gt der Direktvertrieb allein noch nicht; er wĂ€chst mit Bekanntheit und Note und liegt bei vollem Ausbau bei rund 35 % der Buchungen.
Instandhaltung (empfohlen 4 % vom Umsatz) hĂ€lt den Hauszustand â und zwar bei jeder HausgröĂe, vom Drei-Zimmer-Anfang bis zum voll ausgebauten Haus. FĂ€llt der Zustand unter 72 %, sperren SchĂ€den Zimmer und kosten Reparaturen; unter 50 % leiden zusĂ€tzlich die Teilnoten. Ein gepflegtes Haus ĂŒber 85 % bringt obendrein mehr GĂ€ste. Marketing (ab Stufe 3, empfohlen 2 %) hebt die Bekanntheit und damit die Nachfrage.
đ©č Wenn du Verlust machst, steht im Empfang eine Karte âWoran es gerade klemmt". Sie erscheint nur, solange die Bilanz der letzten NĂ€chte negativ ist, nennt die gröĂten Posten mit ihren echten Zahlen â leere Zimmer, Preis ĂŒber Marktpreis, Löhne, WĂ€schefirma, Ausbau-Betriebskosten, Hauszustand, Mindestpacht â und fĂŒhrt dich mit einem Knopf direkt dorthin, wo du daran drehen kannst. Sie Ă€ndert nichts von selbst; entscheiden musst du.
Der VerpĂ€chter nimmt 20 % von deinem Gesamtumsatz â vom Zimmerumsatz und vom FrĂŒhstĂŒck. Keine Mindestpacht: Steht das Haus leer, zahlst du nichts. DafĂŒr wĂ€chst die Pacht mit jedem Erfolg mit. Gemessen ist das:
| Ausbaustufe | Umsatz je Nacht | Pacht je Nacht | Pacht je Echttag |
|---|---|---|---|
| 3 Zimmer, ohne Sterne | 146 ⏠| 29 ⏠| 1.197 ⏠|
| 6 Zimmer, â â | 410 ⏠| 82 ⏠| 3.374 ⏠|
| 10 Zimmer, â â | 503 ⏠| 101 ⏠| 4.142 ⏠|
| 10 Zimmer, â â â | 622 ⏠| 124 ⏠| 5.121 ⏠|
Ab Stufe 8 rĂ€umt dir der VerpĂ€chter ein Vorkaufsrecht ein: 22.000 ⏠fĂŒr Haus und GrundstĂŒck. Deine Kaution von 2.500 ⏠wird dabei zurĂŒckgezahlt, du legst also 19.500 ⏠hin. Ab der nĂ€chsten Nacht ist die Umsatzpacht dauerhaft weg.
Was dafĂŒr neu dazukommt: Als EigentĂŒmer trĂ€gst du Grundsteuer und GebĂ€udeversicherung â 7,50 ⏠je Nacht (2.737,50 ⏠je Spieljahr). Die fallen auch dann an, wenn kein Zimmer belegt ist; die Pacht wĂ€re in diesem Fall null gewesen. Bei einem laufenden Haus ist das trotzdem ein sehr gutes GeschĂ€ft.
Wann es sich bezahlt macht (19.500 ⏠geteilt durch die gesparte Pacht abzĂŒglich der 7,50 âŹ):
| Ausbaustufe | Ersparnis je Nacht | bezahlt nach |
|---|---|---|
| 3 Zimmer, ohne Sterne | 21,60 ⏠| 527 Echtstunden (22 Tage) |
| 6 Zimmer, â â | 74,51 ⏠| 153 Echtstunden (6,4 Tage) |
| 10 Zimmer, â â | 93,17 ⏠| 122 Echtstunden (5,1 Tage) |
| 10 Zimmer, â â â | 116,96 ⏠| 97 Echtstunden (4,0 Tage) |
Die Reihenfolge ist damit vorgegeben: erst ausbauen, dann kaufen. Wer mit drei Zimmern kauft, wartet fast einen Monat auf sein Geld; wer mit zehn Zimmern kauft, hat es in fĂŒnf Tagen wieder drin. Das Spiel rechnet dir im Reiter đł Betrieb deinen eigenen Fall vor â nicht diese Tabelle, sondern die Pacht, die dein Haus in den letzten sieben NĂ€chten wirklich gezahlt hat.
â ïž Nicht das letzte Geld hinlegen. FĂ€llt deine Kasse nach dem Kauf unter drei NĂ€chte Fixkosten, greift die Notbremse und halbiert Instandhaltung und Marketing. Der Kaufdialog warnt dich und nennt den Betrag, den du besser zusammen hast.
Was du als EigentĂŒmer zusĂ€tzlich darfst: an die Bausubstanz. Eine Grundsanierung hebt den Hauszustand in einem Zug auf 100 %, zu 250 ⏠je Prozentpunkt. Ăber das laufende Instandhaltungsbudget kostet derselbe Sprung 45 ⏠je Prozentpunkt und je betriebenem Zimmer und dauert Wochen â bei zehn eingerichteten Zimmern sind das 450 âŹ, die Grundsanierung ist dann klar gĂŒnstiger; bei drei Zimmern sind es 135 âŹ, und dann lohnt sich das Budget mehr. In ein gepachtetes Haus lĂ€sst dich der VerpĂ€chter baulich nicht hinein â deshalb gibt es den Knopf erst nach dem Kauf.
Und: Das gekaufte Haus ist ein Sachwert deines Betriebs. Löschst du den Spielstand-Platz, zĂ€hlt es mit seinem Zeitwert mit â ein GebĂ€ude verliert nur 5 % im ersten und 3 % je weiterem Spieljahr und fĂ€llt nie unter 60 % des Kaufpreises. Ein heruntergekommenes Haus ist allerdings auch weniger wert: Der Hauszustand geht in die Bewertung ein.
Deine Betriebskasse darf ins Minus gehen â aber nicht beliebig weit. Rutscht sie unter â500 âŹ, hĂ€lt das Hotel an und steht still.
Wieder los geht es, sobald du vom Girokonto so viel nachgelegt hast, dass die Kasse wieder bei 0 ⏠steht. DafĂŒr gilt weder das 24-Stunden-Fenster noch eine Wartezeit â genau dafĂŒr ist diese Ausnahme da.
Stillstand heiĂt wirklich Stillstand, in beide Richtungen:
Das ist der ganze Sinn der Regel: Du sollst dich einmal freikaufen können und danach normal weiterspielen â nicht in demselben Augenblick wieder unter â500 ⏠stehen, weil die Standzeit nachtrĂ€glich abgerechnet wird.
â ïž Dein Girokonto ist davon nicht betroffen: Miete, Lebenshaltung und Kreditraten laufen unabhĂ€ngig weiter. Angehalten wird der Betrieb, nicht dein Konto.
Das Haus lĂ€uft weiter â Nacht fĂŒr Nacht, mit derselben Rechnung wie beim Zusehen. Die Uhr, die du laufen siehst, ist reine Anzeige; ein offener Tab verdient keinen Cent mehr.
Nach 8 Echtstunden ohne dich geht das Haus in den Sparbetrieb: Die Preise werden nicht mehr gepflegt, und die erreichte Auslastung sinkt auf 85 % dessen, was mit Pflege möglich gewesen wĂ€re. Beim Wiederkommen bekommst du einen Bericht mit Ursache und Vorschlag â nicht nur mit Zahlen.
â ïž Die eiserne Regel: Abwesenheit kostet Chancen, niemals Substanz. Nichts verfĂ€llt, kein Zimmer geht kaputt, weil du zwei Tage weg warst. Wer zwei Wochen wegbleibt, findet ein kleineres, aber gesundes Hotel vor â nie eine Ruine.
âžïž Ist deine Pausenzeit abgelaufen, ohne dass du das Hotel geöffnet hast, wird das Spiel angehalten. Die Spieluhr steht dann einfach still: keine NĂ€chte, keine GĂ€ste, keine Einnahmen â und im selben Atemzug auch keine Kosten. Löhne, Pacht, Fixkosten und Verschleiss pausieren genauso, Fristen wie Kontingente, Optionen, Fortbildungen oder die Klassifizierung laufen nicht weiter. Sobald du das Hotel wieder öffnest, geht alles dort weiter, wo es aufgehört hat.
Wie lang diese Pausenzeit ist, entscheidest du selbst. Auf der Startseite findest du unter den Spielkacheln den aufklappbaren Kasten ââžïž Pausenzeit je Spielâ und stellst sie dort fĂŒr jeden Betrieb einzeln ein. Ohne eigene Wahl gilt die Vorgabe von 6 Stunden. FĂŒrs Hotel stehen 6, 12, 18 und 24 Stunden bereit â mehr wĂ€re hier zu viel, denn eine Nacht dauert nur 35 Echtminuten: Ein echter Tag sind rund 41 NĂ€chte, die Vorgabe von 6 Stunden also gut 10 NĂ€chte und die volle Stufe von 24 Stunden rund 41 NĂ€chte. Deine Wahl gilt ab dem nĂ€chsten Ăffnen des Spiels.
Jeder Klick startet die Frist neu. Ein offener Tab allein reicht nicht: Wer nichts anklickt, spielt nicht â dann bleibt das Haus genauso stehen, als wĂ€re der Tab zu. Passiert das, sagt es dir das Spiel mit einem Hinweis am unteren Rand, und ein einziger Klick setzt alles sofort fort. Neu laden musst du nichts.
Das ist keine Strafe, sondern eine Pause. Du verlierst nichts von dem, was du hast â du gewinnst in dieser Zeit nur nicht weiter. Wer nach drei Wochen zurĂŒckkommt, findet seinen Betrieb genauso vor, wie er ihn beim Anhalten verlassen hat, und der RĂŒckkehr-Bericht sagt dir offen, wie lange das Haus gelaufen ist und ab wann es stand.
War die Pause sehr lang (ĂŒber 3.000 NĂ€chte, also rund 73 Echttage), wird der Rest pauschal und wohlwollend fortgeschrieben, damit das Nachrechnen nicht ewig dauert.
Alle 7 NĂ€chte (4 Std 05 Echtzeit) zieht das Haus Bilanz und zeigt Auslastung, Durchschnittspreis, Erlös je verfĂŒgbarem Zimmer, Personalquote und Ergebnis. Dazu den Marktvergleich: Der Regionsdurchschnitt liegt bei rund 41,80 ⏠Erlös je verfĂŒgbarem Zimmer und bewegt sich mit Wochentag und Saison. Eine Zeile sagt dir, ob deine Preisstrategie taugt.
Wichtig: Erlöse und Kosten werden je Nacht gebucht, nicht am Wochenende auf einen Schlag. Der Wochenabschluss ist ein Bericht, kein Zahltag â es gibt keine bösen Ăberraschungen.
Ab Stufe 5 kommt das zweite Haus dazu, danach alle drei bis vier Stufen ein weiteres â bis zum Resort Cala Piedra auf Mallorca mit 300 Zimmern. Zwischen den HĂ€usern wechselst du ĂŒber die Leiste ganz oben; der Reiter đïž HĂ€user zeigt alle nebeneinander.
â ïž Das Portfolio lebt von der MISCHUNG, nicht von der Zahl. Ein Berghotel trĂ€gt im Januar, ein Ferienhotel im Juli. Wer nur FerienhĂ€user sammelt, verdient vier Monate glĂ€nzend und zahlt acht Monate Fixkosten. Das Jahresband im Portfolio zeigt dir mit zwölf Balken, wann dein Jahr trĂ€gt und wo es einbricht â rot heiĂt schwach.
Jedes Haus hat einen eigenen Charakter: Ein Tagungshotel ist Montag bis Donnerstag voll und am Wochenende leer, ein Flughafenhotel hat kurze Aufenthalte und muss rund um die Uhr besetzt sein, ein Budget-Haus lebt von Mehrbettzimmern. Was in welchem Haus Sinn ergibt, rechnet dir jede Kachel vor.
Ab Haus 2 gibt es eine Mindestpacht. Sie wird fĂ€llig, auch wenn das Haus leer steht â gezahlt wird immer der höhere der beiden BetrĂ€ge (Umsatzpacht oder Mindestpacht), nie beides. Leerstand tut damit richtig weh, und genau das unterscheidet den Profi vom AnfĂ€nger.
â ïž Die KĂŒche ist eine TĂŒr, kein Gelddrucker. Ein Hotelrestaurant verdient in der Wirklichkeit 5 bis 15 % vom Umsatz, und hier ist es genauso. Wer es als Ertragsquelle baut, wird enttĂ€uscht â wer es als Voraussetzung baut, kommt weiter: ohne Restaurant gibt es keine vier und keine fĂŒnf Sterne.
Halbpension (ab Stufe 10) braucht die VollkĂŒche und ein FrĂŒhstĂŒcksbuffet â wer abends kocht, deckt auch den Morgen ab. Rund 42 % der GĂ€ste nehmen sie, und sie bleiben im Schnitt lĂ€nger.
Restaurant Ă la carte (ab Stufe 13) bringt zusĂ€tzlich GĂ€ste von der StraĂe â unabhĂ€ngig davon, ob dein Haus voll ist. Wie viele das sind, hĂ€ngt am Haus: Ein Boutique-Haus in DĂŒsseldorf zieht Laufkundschaft an, eine Pension in Leverkusen nicht.
Die Hotelbar hat die beste Marge des Hauses â Abendumsatz von GĂ€sten, die ohnehin da sind.
Und wo verdient die KĂŒche dann? Am Teller kaum: Nach Ware, Personal, Energie, Pacht, Verwaltung und Instandhaltung bleibt vom Gedeck ungefĂ€hr null ĂŒbrig. Verdient wird ĂŒber das Haus â die Laufkundschaft des Restaurants, die bessere Verpflegungsnote, die höhere Zahlungsbereitschaft und die Sterne, die ohne KĂŒche gar nicht erreichbar sind. Gemessen im Kurhotel Waldbad (75 Zimmer) bringt ein Restaurant netto +125,47 ⏠je Nacht, im 300-Zimmer-Resort +322,10 âŹ. Genau so rechnet sich ein Hotelrestaurant auch in der Wirklichkeit.
đ Wo die Ware herkommt: Heute kauft dein Hotel beim GroĂhĂ€ndler und zahlt 25 % ĂŒber dem Warenwert. Unter der Verpflegungskarte steht, was dein Haus je Nacht braucht â Brötchen, Eier, Milch, Kartoffeln, Fleisch. SpĂ€ter soll der Rheinhof das liefern; die Schnittstelle dafĂŒr ist schon gebaut.
Es gibt jetzt zwanzig Ausbauten: Lobby, Aufzug, Klimaanlage, VollkĂŒche, Restaurant, Bar, Tagungsraum, Fitnessraum, Sauna, Schwimmbad, Wellnessbereich, Kinderbetreuung, Animation, eigener Transfer und eine eigene WĂ€scherei.
â ïž Nicht jeder Ausbau gehört in jedes Haus. Ein Pool im Stadthotel ist der sicherste Weg in die Pleite; im Ferienhotel ist er das, was den Unterschied macht. Das Spiel versteckt solche Ausbauten nicht â es rechnet dir an der Kachel vor, was sie in DIESEM Haus bringen und was sie kosten. Steht dort ârechnet sich hier nicht", dann stimmt das auch.
Jeder Ausbau wirkt ĂŒber vier KanĂ€le: mehr Nachfrage, höhere Zahlungsbereitschaft, bessere Note â und er macht dein Haus hochwertiger, was fĂŒr sich genommen schon GĂ€ste anzieht. Die Wirkung sĂ€ttigt â der zwölfte Ausbau bringt weniger als der zweite. Und fast jeder hat laufende Betriebskosten, die auch bei leerem Haus anfallen.
Im richtigen Haus trĂ€gt sich jeder Ausbau selbst. Gemessen im Kurhotel Waldbad (75 Zimmer, voll belegt gerechnet) bringt eine Sauna netto +94,61 ⏠je Nacht, ein Schwimmbad +42,60 âŹ, ein Wellnessbereich +129,00 ⏠â jeweils nach Abzug seiner Betriebskosten. Je gröĂer und besser das Haus, desto mehr wird daraus.
â Ein Ausbau lĂ€sst sich nicht zurĂŒckgeben â und im falschen Haus bleibt er ein Verlust. Dieselben drei Ausbauten im Zehn-Zimmer-Stadthotel: Sauna â10,27 âŹ, Schwimmbad â29,80 âŹ, Wellnessbereich â42,14 ⏠je Nacht, dauerhaft. Deshalb fragt das Spiel nach, wenn du einen Ausbau kaufst, der sich in diesem Haus nicht rechnet â kaufen kannst du ihn trotzdem, aber nicht mehr aus Versehen. Rechnet er sich, kommt keine RĂŒckfrage und ein Klick genĂŒgt.
Der Katalog geht jetzt bis fĂŒnf Sterne. Vier Sterne verlangen mindestens 20 verkaufte Zimmer, eine Lobby, Restaurant oder Halbpension, einen Aufzug (ab drei Etagen), ein Freizeitangebot, 16 Stunden Rezeption und mindestens 70 % Hauszustand. FĂŒnf Sterne verlangen zusĂ€tzlich Wellness, Bar, Klimaanlage, 40 Zimmer, 30 % gehobene Zimmer, Rezeption rund um die Uhr, 85 % Zustand und eine GĂ€stenote von mindestens 8,0.
â ïž Nicht jedes Haus kann jede Stufe. Das Rheinblick ist ein Zehn-Zimmer-Haus garni und erreicht höchstens drei Sterne â daran Ă€ndert kein Ausbau etwas. Der Katalog zeigt die höheren Stufen trotzdem an, ausgegraut und mit BegrĂŒndung: Eine Anleitung, die schweigt, wirkt wie ein Fehler.
Höhere Sterne kosten dauerhaft: acht bzw. sechzehn bezahlte Rezeptionsstunden plus Servicepersonal je belegtem Zimmer. Sie bringen dafĂŒr deutlich mehr Zahlungsbereitschaft und Sichtbarkeit.
Mit einem Haus steuerst du selbst. Mit fĂŒnf HĂ€usern wĂ€ren es fĂŒnfmal Preise je Zimmerart und Nacht, fĂŒnfmal Dienstplan, fĂŒnfmal Budget â auf einem Handy unspielbar. Deshalb gibt es drei Helfer, jeder je Haus einzeln schaltbar:
đ¶ Bezahlt wird am Erfolg. Jeder Helfer bekommt einen Anteil am Nachtergebnis deines Hauses: 4 % die Preisautomatik, 6 % der Personalmanager, 15 % die Betriebsleitung (sie schlieĂt die beiden anderen ein). Verdient ein Haus in einer Nacht nichts, kostet die Automatik in dieser Nacht auch nichts â sie kann dich nie ins Minus ziehen. Die genauen ProzentsĂ€tze stehen auch auf der Karte im Spiel.
â ïž Automatik ist nie besser als gute Handarbeit. Sie vergleicht den Vorverkauf einer Nacht mit dem, was in deinem Haus normal ist, und reagiert erst nach einem Ereignis, nie vorher. Ein aufmerksamer Spieler holt mehr heraus. Du kaufst Klicks, keinen Vorteil.
đ§âđł Und ohne Personal? Dann machst du das Nötigste selbst â ganz ohne Automatik und ohne Kosten: Deine Instandhaltung fĂ€llt nie unter die Empfehlung, und kleine SchĂ€den bringst du selbst in Ordnung (bis 1.000 âŹ, dauert die HĂ€lfte lĂ€nger, weil du nebenbei an der Rezeption stehst). GroĂe Reparaturen und alles, was besser statt nur heil macht, bleiben deine Entscheidung â oder die deiner Betriebsleitung.
Ăberbuchung (ab Stufe 18) verkauft mehr Zimmer, als es gibt â weil erfahrungsgemÀà 4 bis 8 % der GĂ€ste nicht anreisen. Geht es auf, ist es reiner Gewinn. Geht es schief, musst du verlegen: 150 % des Zimmerpreises im Nachbarhaus, Taxi dazu und eine sehr schlechte Bewertung.
â ïž Der Regler steht auf null, und Nichtanreisen gibt es nur, wenn du ihn aufdrehst. Wer ihn nie anfasst, merkt von diesem Baustein nichts. Und bei zehn Zimmern sind 6 % Ăberbuchung genau 0,6 Zimmer â es lohnt sich erst ab etwa vierzig Zimmern, und die Karte sagt dir das auch.
đ§ș Die WaschkĂŒche. Jedes belegte Zimmer macht eine Nacht WĂ€sche. Du hast zwei Wege, und du entscheidest das fĂŒr jedes Haus einzeln:
Sind mehr Zimmer belegt, als deine Maschinen schaffen, geht der Rest zur Firma. Es geht nichts kaputt, kein Zimmer wird gesperrt und deine Note leidet nicht â es kostet nur mehr. Du kannst also gelassen wachsen und die nĂ€chste Maschine kaufen, wenn du sie brauchst.
Was sich rechnet: Eine Maschine spart 1,90 ⏠je Zimmer und Nacht gegenĂŒber der Firma. Bei fĂŒnf belegten Zimmern hat sie sich nach rund 150 NĂ€chten bezahlt, bei dreien nach rund 250. Wer eine eigene WĂ€scherei baut (Ausbau ab Stufe 23), wĂ€scht fĂŒr das ganze Haus zum Selbstkostensatz und braucht nie wieder eine Maschine.
EinzelschĂ€den (Heizung, Wasser, Aufzug, KĂŒche, Dach, WLAN, Poolwasser) treten erst unter 72 % Hauszustand auf, und darĂŒber steht eine Vorwarnung. Ein neues Haus startet bei 78 % â du bist also sicher, solange du das Instandhaltungsbudget nicht auf null stehen lĂ€sst. Genau dafĂŒr ist es da.
Und die Notbremse rĂŒhrt es nicht an. Wird die Kasse eng, hĂ€lt das Spiel dein Marketing an und bestellt Aushilfen ab â die Instandhaltung lĂ€uft weiter. Sie ist die Substanz deines Hauses; an ihr zu sparen, wenn es gerade klemmt, wĂŒrde alles nur schlimmer machen.
Neben dem Zimmerfinder (17 % Provision, bringt die Grundlast) gibt es jetzt NestFrei (21 %, FreizeitgÀste, stark Freitag bis Sonntag) und Kontor (13 %, GeschÀftsreisende, stark Montag bis Donnerstag). Jedes ist je Haus einzeln schaltbar.
â ïž Drei Portale bringen keine drei MĂ€rkte. Dieselben GĂ€ste sehen dieselbe Anzeige mehrfach. Das zweite Portal steuert nur noch etwa die HĂ€lfte seines Rohwerts bei, das dritte ein FĂŒnftel â zusammen rund 28 % mehr Reichweite, bezahlt mit deren Provision. Welches Portal zu deinem Haus passt, entscheidet der Wochentag: Ein Tagungshotel braucht Kontor, ein Ferienhotel NestFrei.
Ab Stufe 25 kannst du dein Personal schulen â ein Regler je Haus, keine Personalakten. Drei Stufen, jede dauert fĂŒnf NĂ€chte und wirkt danach dauerhaft: Geschultes Personal schafft in derselben Stunde mehr Zimmer (bis zu 13 Minuten mehr je Stunde) und bekommt bessere Bewertungen.
Das ist der einzige Weg, mehr Zimmer ohne mehr Personal zu schaffen.
Ab drei Sternen und zwölf verkauften Zimmern kommen von selbst Kontingent-Angebote herein. Ein Unternehmen (oder bei einem Ferienhaus ein Reiseveranstalter) bucht feste Zimmer zum Festpreis: GeschÀftshÀuser Montag bis Donnerstag, FerienhÀuser Freitag bis Sonntag.
Die AbwĂ€gung: Du bekommst sichere Belegung ohne Portalprovision und ohne Leerstandsrisiko â dafĂŒr sind diese Zimmer fest vergeben. Auch in der Messewoche, in der du sie zum Doppelten losgeworden wĂ€rst.
â ïž Das ist keine Rechnung, die immer aufgeht. Gemessen: Im Tagungshotel, das von Montag bis Donnerstag ohnehin voll ist, kostet ein Kontingent 3 bis 10 % Ergebnis. Im Flughafenhotel, das sich schwerer fĂŒllt, bringt es 12 bis 28 %. Welches von beidem fĂŒr dein Haus gilt, hĂ€ngt an deiner Auslastung â die Karte nennt dir den Betrag je Vertragsnacht, damit du vergleichen kannst.
Es gibt immer höchstens einen Vertrag und höchstens ein Angebot. Ein Angebot liegt ein paar NĂ€chte und verfĂ€llt dann von selbst â wer keines annimmt, verliert nichts. Vorzeitig aussteigen kannst du nicht.
FĂŒr planbare Spitzen: Du buchst Stunden fĂŒr einen festen Zeitraum (30, 60 oder 90 NĂ€chte) zu 14,20 ⏠je Stunde statt der 17,00 ⏠einer Aushilfe. Ein Berghaus im Winter oder ein Ferienhaus im Sommer weiĂ Monate vorher, wann es voll wird.
â ïž Die Stunden laufen bis zum Vertragsende weiter â auch wenn das Haus leer steht. Aushilfen kannst du jederzeit auf null stellen, einen Saisonvertrag nicht. Gemessen kostet ein durchlaufender Vertrag in der Nebensaison eines Berghauses rund 7.800 ⏠je Echttag.
Der Break-even steht auf der Karte: Der Vertrag rechnet sich, wenn du die Stunden an mindestens 84 % der VertragsnĂ€chte wirklich brauchst (14,20 Ă· 17,00). Darunter zahlst du fĂŒr Stunden, die niemand leistet.
â ïž GĂŒnstiger ist er nur gegenĂŒber der Aushilfe, nie gegenĂŒber einer festen Kraft (12,60 âŹ). Wer ohnehin feste Stunden hĂ€tte, behĂ€lt sie â gemessen kostet die Verwechslung 7 bis 14 % Ergebnis.
Vor dem Haus siehst du, wie deine GĂ€ste ankommen: Taxis, Familienautos mit Dachbox, Shuttlebusse, Reisebusse. Wer vorfĂ€hrt, hĂ€ngt am Haustyp â und das erklĂ€rt dir ohne eine einzige Zahl, warum sich welcher Ausbau wo lohnt:
Die Dichte folgt der Tageszeit: morgens die Abreisen mit Koffern, am Nachmittag die Anreisewelle, nachts ein einzelnes Taxi.
â Und hier wird die Ankunftszeit sichtbar: Wenn dein Reinigungsfenster gerissen ist, siehst du die GĂ€ste vor der TĂŒr warten, statt hineinzugehen. Das ist derselbe Zeitdruck, den die Zahl im Personal-Reiter schon beschreibt â jetzt kannst du ihn sehen.
â ïž Das ist Darstellung, keine Mechanik. Es gibt nichts anzuklicken, nichts zu entscheiden und keinen zusĂ€tzlichen Abzug. Der wartende Gast ist das Gesicht der VerspĂ€tungsfolge, die es ohnehin schon gibt â nicht eine zweite Strafe obendrauf.
Ein vorfahrender Reisebus ist ĂŒbrigens dein laufendes Veranstalter-Kontingent. Keine neue Regel â die Mechanik bekommt nur ein Gesicht.
Wie viele deiner GĂ€ste mit dem eigenen Wagen kommen, hĂ€ngt am Haustyp â von 20 % im Flughafenhotel (dort fĂ€hrt der Shuttle) bis 80 % im Berghotel. Das ist dieselbe Zahl, die auch bestimmt, wer vor deiner TĂŒr vorfĂ€hrt.
â ïž Zu wenige PlĂ€tze kosten dich NICHTS. Genug PlĂ€tze heben die Teilnote âLage und Ankommen" um bis zu 0,8 Punkte; zu wenige senken sie nicht. Es gibt hier nur einen Bonus, den man bekommt oder eben nicht.
Jedes Haus bringt PlĂ€tze mit. Beim Wachsen werden sie knapp â dann ist der Ausbau eine Ăberlegung wert. Was er kostet, hĂ€ngt an der Lage, und das ist der eigentliche Reiz:
Gemessen, bei drei Sternen und vollem Ausbau: Im Berghotel bezahlt sich der Platz nach 26 Echtstunden, an der KĂŒste nach 21, im Kurhotel nach 35 â dort ist es ein geschotterter Platz und fast jeder kommt mit dem Auto. In der Innenstadt braucht es eine Tiefgarage und kaum jemand fĂ€hrt selbst: Dort dauert es 460 bis 540 Echtstunden, und im Flughafenhotel 520. Die Kachel rechnet dir das fĂŒr dein Haus aus.
Zwei verschiedene ZustĂ€nde, und das ist wichtig: Der Hauszustand ist die Substanz â Dach, Heizung, Leitungen. Er entscheidet ĂŒber SchĂ€den und ĂŒber die Grundsanierung. Der Zimmerzustand ist die Ausstattung â Möbel, Bad, Anstrich. Er entscheidet ĂŒber die Note. Das Instandhaltungsbudget pflegt beides.
Möblierte Zimmer nutzen sich ab, und zwar anteilig zur Belegung â ein leeres Haus verschleiĂt nichts. Unter 70 % zieht es an der Note, und ab 78 % bekommst du eine Vorwarnung.
â ïž Es ĂŒberrascht dich nicht. Gemessen: Bei der empfohlenen Instandhaltung (4 %) hĂ€lt der Zustand von selbst und fĂ€llt nie unter die Warnschwelle. Beim Vorgabewert (2 %) kommt die Warnung nach 27 Echttagen und die Schwelle nach 36. Selbst mit Budget auf null hast du 15 Echttage bis zur Warnung.
Renovieren geht in Blöcken â bei bis zu 300 Zimmern wĂ€re alles andere eine Zumutung. In der Zimmerarten-Liste steht neben jeder Kategorie, wie viele abgenutzt sind, und ein Knopf setzt sie alle auf einmal instand. Einzeln geht es dort, wo die Liste ohnehin einzeln ist (HĂ€user bis 24 Zimmer).
âš Und es gibt einen zweiten Weg: modernisieren. Er kostet mehr, macht das Zimmer aber nicht nur wieder wie neu, sondern besser: dauerhaft +0,35 auf die Teilnote und rund 3 % mehr Zahlungsbereitschaft. Gemessen bringt ein voll modernisiertes Haus 7,8 % mehr Ergebnis. Das ist der Unterschied zwischen Verfall abwenden und besser werden.
Ein Firmenkontingent ist fest: Die Firma bucht fĂŒr ihre eigenen Reisenden und gibt nichts zurĂŒck. Ein Veranstalter hĂ€lt Zimmer dagegen auf Verdacht â und gibt zurĂŒck, was er nicht verkauft bekommt.
Deshalb hat jedes Veranstalterkontingent ein Optionsdatum: Bis dahin darf er einen Teil der Zimmer zurĂŒckgeben. Wie viel höchstens (10 bis 35 %) und wann, steht im Angebot â du kannst es also einpreisen, bevor du unterschreibst.
Die AbwĂ€gung: ZurĂŒckgegebene Zimmer sind nicht verloren, sie gehen zurĂŒck in den freien Verkauf. Aber kurzfristig, zu einem Zeitpunkt, an dem der Vorverkauf fĂŒr diese NĂ€chte fast durch ist â und kurzfristig ist schwerer zu verkaufen. Genau dafĂŒr zahlt der Veranstalter einen besseren Preis als eine Firma.
â ïž Gemessen: Eine volle RĂŒckgabe kostet im Berghotel rund 5 % Ergebnis, in einem gut ausgebauten Ferienhotel rund 9 %. Am hĂ€rtesten trifft es HĂ€user mit schwacher Nachfrage â dort findet man die Zimmer kurzfristig nicht wieder los. Wer sein Haus schlecht gefĂŒllt bekommt, sollte ein Veranstalterkontingent zweimal ĂŒberlegen.
Im Empfang kannst du zwischen zwei Blickwinkeln umschalten. Der Hausschnitt zeigt den Betrieb: wer liegt drin, wer reist ab, wo wird geputzt. Die Anlagenansicht zeigt das Anwesen von oben â und damit alles, was dein Geld gekauft hat.
Jeder gebaute Ausbau erscheint: Restaurant, Tagungsraum, Sauna, Wellness, Fitness, Kinderbetreuung als Anbauten, dazu Schwimmbad mit Liegen, die eigene WĂ€scherei als NebengebĂ€ude und die StellplĂ€tze. Was du nicht gebaut hast, ist auch nicht da â der Katalog wird zum Bild.
Das GrundstĂŒck richtet sich nach dem Haustyp: Das Stadthotel steht eng zwischen NachbargebĂ€uden auf Pflaster, das Berghotel am Hang mit Höhenlinien und NadelbĂ€umen, das Ferienhotel am Wasser mit Strand und Palmen, das Resort weitlĂ€ufig mit Garten.
Und beide Ansichten zeigen dieselbe Welt: Die Fahrzeuge, die im Hausschnitt vor der TĂŒr vorfahren, fahren hier auf der Zufahrt â derselbe Takt, dieselbe Mischung, nur von oben. Auf dem Parkplatz siehst du, ob er voll ist; dort bekommen die StellplĂ€tze ihren sichtbaren Sinn.
â ïž Auch das ist Darstellung, keine Mechanik. Es gibt nichts anzuklicken und nichts zu entscheiden.
Ehrlichkeit gehört dazu. Nicht gebaut ist die WinterschlieĂung als eigene Mechanik â Zimmer sperren und Personal herunterfahren deckt den Fall bereits ab, und ein eigener Schalter wĂ€re eine zweite Wahrheit daneben. Das hat Marco am 02.08.2026 so entschieden.
Ebenfalls offen ist die Versorgungskette: Das Hotel kauft seine Ware heute beim GroĂhĂ€ndler. Die Schnittstelle zum Rheinhof ist gebaut und zeigt dir den Bedarf schon an â geliefert wird noch nicht.
Nichts davon wird hier als leeres Versprechen angezeigt â was du im Spiel siehst, funktioniert auch.