Dein Girokonto simuliert dein Leben — jetzt kannst du es auch sehen und gestalten. Bisher war deine Lebenshaltung ein fester Betrag im Monat. Ab jetzt entscheidest du selbst: Wo wohnst du? Was steht in deiner Wohnung? Wie isst du, was fährst du, wohin verreist du? Jede dieser Entscheidungen verändert deine Monatskosten — und deinen Komfort, den sichtbaren Lebensstandard deiner Figur.
Dein Privatleben beginnt mit deinem ersten Betrieb. Solange du keinen eröffnet hast, ruht es vollständig: keine Miete, kein Strom, keine Abos, keine Abbuchung — und du kannst hier auch nichts kaufen. Dein Startgeld bleibt einfach liegen. Wer nur in der Duell-Ecke oder bei den Klassikern spielt, merkt von alldem nie etwas.
Die Zahlen auf dieser Seite sind die aktuellen Standardwerte — der Betreiber kann sie anpassen. Maßgeblich ist immer das, was dir die Karte „🏠 Mein Leben" im Spiel anzeigt.
Das Privatleben läuft im echten Kalender. Deine Monatskosten gehen dabei nicht an einem einzigen Stichtag ab, sondern an den Tagen, an denen sie auch im echten Leben fällig wären:
Wann
Was
zum 1.
Handy und Internet, alle Abos
am 15.
Rundfunkbeitrag
am Monatsletzten
Miete bzw. Nebenkosten, Strom, Waschsalon, Auto- und Boot-Unterhalt
jeden Montag
Essen und Trinken — ein großer Wocheneinkauf und ein kleiner Zwischenkauf
Der Wochenbetrag ist ehrlich gerechnet: Monatsbetrag mal 12/52. Nicht „geteilt durch vier" — damit zahltest du im Jahr rund 8 % mehr, ohne dass es je jemandem auffiele.
Warst du eine Weile weg, wird nachgeholt — aber gedeckelt: höchstens drei Monatstermine und vier Wocheneinkäufe. Wer zwei Monate nicht da war, zahlt also nicht zwei volle Monate auf einen Schlag.
Handy und Internet kosten 55 €, sobald du dein Privatleben einmal geöffnet hast. Wer es nie anfasst, bleibt bei den alten 35 € im Sammelposten.
Die Karte „🏠 Mein Leben" zeigt dir unter den Posten deine nächsten vier Buchungstage; neben jedem einzelnen Posten steht sein Termin.
Abos kosten sofort anteilig: Schließt du mitten im Monat ab, wird der Zeitraum bis zum nächsten 28. gleich abgebucht; danach läuft der volle Monatsbeitrag mit. Beim Kündigen kommt der Rest anteilig zurück. Beim Essen gilt das nur nach oben — eine sparsamere Stufe wirkt ab der nächsten Abrechnung.
Miete und Nebenkosten wirken ab der nächsten Abrechnung: Ziehst du um, zahlst du die neue Miete ab dem nächsten Monatsletzten — das sagt dir auch der Dialog beim Wechsel.
Einmal-Kosten sind sofort fällig: Kaution, Umzugswagen, Möbel-, Fahrzeug- und Immobilienkäufe sowie Urlaube gehen direkt vom Girokonto ab — das Geld muss also drauf sein.
Die Wohnleiter: vom WG-Zimmer zum Haus
Du startest im möblierten WG-Zimmer — und kannst Schritt für Schritt (oder mit Anlauf auch mehrere Stufen auf einmal) umziehen. Einzige Bedingung: Kaution und Umzugswagen müssen auf dem Girokonto liegen. Kein Level, kein Spiel-Zwang — Geld regiert.
Stufe
Wohnen
Miete warm
Kaution
Umzugswagen
Komfort
Möbelplätze
1
Möbliertes WG-Zimmer (Start)
450 €
—
—
1
0
2
1-Zimmer-Wohnung, 35 m²
620 €
1.240 €
300 €
2
3
3
2-Zimmer-Wohnung, 55 m²
890 €
1.780 €
450 €
4
6
4
3-Zimmer-Wohnung, 80 m²
1.250 €
2.500 €
600 €
6
10
5
Haus mit Garten, 130 m²
1.850 €
3.700 €
800 €
8
14
Das WG-Zimmer hat 0 Möbelplätze — dein erster Umzug schaltet das Einrichten frei.
Deine Kaution ist nicht weg: Sie liegt bei der Bank und kommt beim Auszug voll zurück (beim Aufstieg wird sie mit der neuen verrechnet).
Abstieg ist erlaubt. Wird es finanziell eng, zieh einfach wieder kleiner. Möbel, für die es dann keinen Platz mehr gibt, werden automatisch zu 40 % ihres Kaufpreises verkauft — der Umzugs-Dialog warnt dich vorher genau, welche das wären.
Deine Möbel ziehen mit um, solange die neue Wohnung genug Plätze hat.
Kaufen statt mieten (ab der 2-Zimmer-Wohnung)
Ab Stufe 3 kannst du dein Zuhause auch kaufen — die Preise sind an echte Leverkusener Kaufpreise angelehnt:
Eigentum
Kaufpreis
Nebenkosten statt Miete
2-Zimmer-Eigentumswohnung
185.000 €
240 €/Monat
3-Zimmer-Eigentumswohnung
265.000 €
290 €/Monat
Haus mit Garten
475.000 €
420 €/Monat
Beim Kauf kommen 8,5 % Kaufnebenkosten obendrauf (Grunderwerbsteuer NRW 6,5 % plus Notar und Grundbuch ~2 % — wie im echten Leben). Ehrliche Ansage: Dieses Geld ist weg. Bei der 2-Zimmer-Wohnung sind das zum Beispiel 15.725 €, die du beim Verkauf nicht wiedersiehst.
Dafür zahlst du danach keine Miete mehr, nur noch den Nebenkosten-Posten — und dein Zuhause bringt einen Komfortpunkt mehr als dieselbe Wohnung zur Miete.
Ziehst du aus dem Eigentum wieder um, wird es automatisch zum Kaufpreis verkauft — du bekommst den vollen Kaufpreis zurück, nur die Nebenkosten bleiben verloren.
Kaufen lohnt sich also auf lange Sicht (die Ersparnis Miete-gegen-Nebenkosten holt die Nebenkosten irgendwann wieder rein) — und ist vor allem ein echtes Fernziel für gut laufende Betriebe.
Einrichtung: Möbel kaufen (und ehrlich gerechnet)
Jedes Möbelstück braucht einen freien Möbelplatz, bringt Komfort — und manche senken sogar deine Monatskosten:
Gegenstand
Preis
Komfort
Nebenwirkung
Bett (statt Matratze)
450 €
+1
—
Sofa
700 €
+1
—
Smart-TV, günstig
499 €
+1
Voraussetzung für Netflix — auch im WG-Zimmer erlaubt
Fernseher, mittel gut
899 €
+2
ersetzt den günstigen (nur die Differenz zahlen)
Top-Gerät
1.499 €
+3
ersetzt jeden kleineren Fernseher
Kaffeemaschine
250 €
+1
Essen −15 €/Monat
Waschmaschine
550 €
+1
spart den Waschsalon: −25 €/Monat
Kühlschrank
700 €
+1
Essen −20 €/Monat
Schreibtisch
400 €
+1
—
Bücherregal
320 €
+1
—
Spielkonsole
500 €
+1
—
Küche, einfach
4.000 €
+2
Essen −40 €/Monat
Küche, edel
12.000 €
+3
Essen −60 €/Monat (ersetzt die einfache — du zahlst nur die Differenz)
Rechnen wir ehrlich: Die Kaffeemaschine hat sich über den Essens-Rabatt nach rund 17 Monaten bezahlt gemacht, die Waschmaschine nach etwa 22 Monaten — die einfache Küche erst nach rund 8 Jahren. Die großen Anschaffungen kauft man also nicht fürs Sparen, sondern für den Komfort — und der bringt dir Kreditrahmen und günstigere Markthallen-Gebühren (siehe unten).
Jedes Möbelstück kannst du jederzeit wieder verkaufen — zu 40 % des Kaufpreises.
🧺 Der Waschsalon — und warum die Waschmaschine die erste sinnvolle Anschaffung nach dem Umzug ist: Ab der eigenen Wohnung zahlst du jeden Monat 25 € Waschsalon, solange du keine eigene Waschmaschine hast (im möblierten WG-Zimmer nicht — dort ist sie mitvermietet). Die Maschine kostet 550 € und spart genau diese 25 € — sie hat sich also nach 22 Monaten bezahlt und bringt dazu ihren Komfortpunkt. Verkaufst du sie wieder, kommt der Waschsalon-Posten sofort zurück.
Der Fernseher ist die eine Ausnahme im WG-Zimmer: Auch ohne Möbelplatz darfst du dir dort einen kaufen — sonst käme man an das Netflix-Abo nie heran. Alles andere kommt mit dem ersten Umzug.
Beim Aufrüsten des Fernsehers zahlst du nur die Differenz, das alte Gerät geht in Zahlung. Der Platz bleibt derselbe.
Die Essens-Rabatte drücken deinen Essen-Posten nie unter 150 €/Monat — irgendwas isst man immer.
🧊 Der Kühlschrank ist absichtlich ein eigenes Stück und nicht Teil der Küche: Er spart 20 €/Monat beim Essen — und sein Ausfall ist der, den man am schnellsten merkt.
Essen: von sehr sparsam bis gut
Statt des festen Essens-Postens wählst du jetzt selbst, wie du lebst:
Stufe
€/Monat
Komfort
Sehr sparsam
200 €
—
Einfach
300 €
—
Normal (Vorgabe)
500 €
+1
Gut
700 €
+2
Beim ersten Öffnen wirst du einmal gefragt, wie du leben willst — mit der Monatssumme neben jeder Stufe. Vorausgewählt ist „normal"; ändern kannst du es danach jederzeit.
Die Möbel-Rabatte (Kaffeemaschine, Küche) wirken auf den gewählten Betrag — Untergrenze 150 €/Monat. Wer sparen muss, stellt herunter und verliert nur die Komfortpunkte der teureren Stufen. „Sehr sparsam" kostet keinen Komfort-Malus — wer aus Geldnot spart, soll nicht auch noch Kreditrahmen verlieren.
Höherstufen kostet sofort anteilig: Stellst du mitten im Monat nach oben, wird der Aufpreis für die Tage bis zur nächsten Abrechnung gleich abgebucht. Herunterstufen wirkt ab dem nächsten 28. — es gibt dafür keine Gutschrift (sonst ließe sich über hoch-und-gleich-wieder-runter Geld erzeugen, das nie geflossen ist).
Abos: jederzeit an und aus
Abos kosten monatlich, bringen je einen Komfortpunkt und sind jederzeit kündbar:
Abo
€/Monat
Komfort
Bedingung
Netflix
13 €
+1
nur mit Fernseher
Fitnessstudio
30 €
+1
—
Zeitung
45 €
+1
—
Musik-Streaming
12,99 €
+1
—
So wird bezahlt: Beim Abschließen geht sofort der Zeitraum bis zur nächsten Abrechnung vom Girokonto ab — schließt du am 8. ab und die Abrechnung ist am 28., sind das 20 von 30 Tagen. Ab dem 28. läuft dann der volle Monatsbeitrag mit deiner Lebenshaltung mit. Kündigst du, bekommst du den Rest des bezahlten Zeitraums anteilig zurück — bezahlt wird also immer genau die Zeit, in der das Abo lief. Jede dieser Buchungen steht mit dem Namen des Abos in deinem Kontoverlauf.
Die Grundposten deiner Lebenshaltung bleiben Pflicht wie bisher: Strom 45 €, Handy und Internet 35 € — und der Rundfunkbeitrag 18,36 €. Der bringt null Komfort und gar nichts. Das ist kein Versehen, das ist der Witz: die einzige Ausgabe im ganzen Spiel, die dir absichtlich nichts zurückgibt. Wie im echten Leben ist er trotzdem Pflicht.
Auto und Boot: Unterhalt und Wertverlust — ehrlich
In deiner Garage ist Platz für höchstens ein Auto und am Rhein für höchstens ein Boot (der Liegeplatz steckt im Unterhalt):
Auto
Kaufpreis
Unterhalt/Monat
Komfort
Kleinwagen, gebraucht
9.500 €
130 €
+1
Kompakter, neu
32.000 €
220 €
+2
Sportwagen
85.000 €
380 €
+3
Boot
Kaufpreis
Liegeplatz+Unterhalt/Monat
Komfort
Schlauchboot mit Motor
4.900 €
45 €
+1
Sportboot 5 m
24.000 €
160 €
+2
Kajütboot 8 m
68.000 €
320 €
+3
Ehrliche Ansage — ein Fahrzeug ist eine Ausgabe, keine Geldanlage:
Der Unterhalt (Versicherung, Steuer, Sprit, Wartung — beim Boot samt Liegeplatz) läuft jeden Monat mit, ob du spielst oder nicht.
Dazu kommt der Zeitwert-Verlust: Ein Auto verliert 1,5 % seines Kaufpreises pro Monat (bis zu einem Boden von 30 %), ein Boot 1 % pro Monat (Boden 40 %). Verkaufen kannst du jederzeit — aber immer nur zum aktuellen Zeitwert.
Beim Umstieg auf ein besseres Modell wird dein altes Fahrzeug im Dialog zum Zeitwert in Zahlung gegeben — du zahlst nur die Differenz.
Urlaub: Erholung, Postkarten — und dein Konto ist geschützt
Urlaub ist ein Erlebniskauf — sofort bezahlt, dreifache Wirkung:
Reise
Preis
Tage
Camping-Wochenende
250 €
3
Städtetrip
600 €
4
Strandwoche Mallorca
950 €
7
Fernreise
3.400 €
14
Inaktivitätsschutz — der wichtigste Effekt: Für die gebuchten Urlaubstage gilt dein Konto als aktiv. Die Pfändungs- und Lösch-Uhr der Bank (siehe Anleitung „Bank & Girokonto") steht in dieser Zeit still. Fährst du also im echten Leben zwei Wochen weg, buche vorher eine Fernreise — dann passiert deinem Konto garantiert nichts. Vorbuchen geht bis höchstens 30 Tage in die Zukunft (Standard heute — maßgeblich ist die Anzeige im Spiel), unbegrenzt auf Vorrat geht nicht.
„Erholt": Ab der Buchung bekommst du für 30 Tage +2 Komfort — dein Lebensstandard steigt spürbar, solange die Erholung anhält.
Postkarte: Jede Reise landet als Postkarte (Motiv und Datum) im Sammelalbum deiner „Mein Leben"-Karte — die letzten 12 werden aufbewahrt.
Der Alltag: kleine Ausgaben und echte Fragen
Zwischen den festen Terminen passiert Alltag. Zwei Sorten, und der Unterschied ist wichtig.
1. Kleine Pflichtausgaben — die kommen von selbst:
Was
Betrag
Wie oft ungefähr
🚆 Bahnticket zur Arbeit
15 €
rund 1,5-mal im Monat
💇 Friseur
25 €
rund alle drei Monate
💊 Apotheke
12–28 €
rund alle vier Monate
Höchstens eine davon am Tag, und zusammen höchstens 60 € im Monat — mehr nimmt der Alltag dir nie ab.
Nichts wird nachgeholt. Wer zwei Wochen nicht da war, bekommt beim Wiederkommen nicht zwölf Bahntickets — er ist ja auch nicht gefahren.
Im Urlaub fällt das Bahnticket weg. Zur Arbeit fährt in dieser Zeit niemand.
2. Angebote — die fragen erst:
Angebot
Kostet
🎬 Kino am Rhein
15 €
🎉 Clubnacht Opladen
45 €
🍽️ Gasthaus Rheinblick
35 €
🎁 Geschenk zum Geburtstag
30 €
Nichts davon wird jemals ungefragt abgebucht. Es kommt immer als Frage mit Ja und Nein — und der Kontostand steht sichtbar daneben, samt dem Stand danach.
Höchstens drei Angebote im Monat, immer nur eines gleichzeitig. Es steht 48 Stunden, danach verfällt es von selbst — verpassen kostet nichts.
Ja geht auch im Minus. Die Bank hält dich nicht auf: Du siehst, wo du stehst, und entscheidest selbst. Abgelehnt wird nur, was nicht einmal mehr in den Dispo passt — und dann ganz statt halb.
Die Läden (Rheinkauf, SPARBLITZ, Frischeck, Wochenmarkt Opladen, Kiosk am Bahnhof, Bäckerei Sonnenfeld) sind frei erfunden und ändern den Preis nicht — sie geben deinem Kontoauszug nur ein Gesicht.
Wenn etwas kaputtgeht
Im Leben geht auch mal etwas kaputt. Betroffen sind alle Geräte und Möbel, an denen etwas ausfallen kann: Bett, Sofa, Fernseher, Kaffeemaschine, Waschmaschine, Kühlschrank, Spielkonsole, Küche — dazu Auto und Boot als Großschaden. Schreibtisch und Bücherregal gehen nie kaputt; daran ist nichts, was ausfallen könnte.
Unvorhersehbar, mit Ansage der Größenordnung: Je älter ein Gerät ist, desto wahrscheinlicher fällt es aus. Gewürfelt wird einmal je Monatsende und Gerät, und es geht höchstens eine Sache im Kalendermonat kaputt. Es gibt keinen Countdown und keine Anzeige „hält noch drei Monate". Zielgröße bei voll eingerichteter Wohnung: rund zwei Defekte im Jahr.
Reparieren kostet 30 % des Neupreises, höchstens 400 €. Die Deckelung ist wichtig: 30 % einer 12.000-€-Küche wären 3.600 € — so viel repariert im echten Leben niemand.
Zweimal reparieren, dann ist Schluss. Danach gilt das Stück als „nicht mehr zu retten" und es hilft nur noch ein Neukauf zum vollen Preis. Und eine Reparatur macht ein Gerät nicht neu, sondern nur rund 40 % jünger — das nächste Mal kommt also früher.
Auto und Boot rechnen anders: Ein Großschaden (Motor, Getriebe) kostet 8 % des Zeitwerts, mindestens 150 €. Der laufende Unterhalt läuft weiter, ob das Fahrzeug fährt oder nicht — Versicherung, Steuer und Liegeplatz kosten trotzdem. Genau das macht „reparieren oder abstoßen" zu einer echten Entscheidung.
Du musst nichts reparieren. Auch das ist immer nur eine Frage mit Ja und Nein. Wer Nein sagt, lebt eben ohne — und merkt es an genau diesen Stellen:
Kaputt
Was das kostet
🧺 Waschmaschine
der Waschsalon ist sofort wieder da: 25 €/Monat
🧊 Kühlschrank · ☕ Kaffeemaschine · 🍳 Küche
ihr Essens-Rabatt fällt weg
📺 Fernseher
Netflix pausiert — es kostet dann aber auch nichts
🛏️ Bett · 🛋️ Sofa · 🎮 Konsole
ihr Komfortpunkt fällt weg
⚠️ Kaputtes ist beim Verkauf nur noch Schrott: statt der üblichen 40 % gibt es 10 % des Kaufpreises — beim Verkauf, beim Umzug in eine kleinere Wohnung und beim Einzug durch die Bank. Wer ein teures Stück nicht reparieren will, verkauft es also besser nicht in diesem Zustand.
Komfort: was er wirklich bringt
Dein Komfort ist die Summe aus Wohnung (Eigentum +1), Möbeln, Abos, Essen „gut", Auto, Boot und dem „Erholt"-Bonus. Er wird immer live aus deinem Besitz berechnet. Und das bewirkt er heute:
Größerer Kreditrahmen: Jeder Komfortpunkt erhöht deinen Bonitäts-Rahmen um 25 €, insgesamt bis zu +2.000 € — der erste Punkt (das WG-Zimmer, in dem jeder startet) zählt dabei nicht mit, zusätzlich zur Spielzeit-Leiter. Die Bank weist den Anteil im Bonitäts-Text eigens aus („Lebensstandard: +X €").
Günstigere Markthalle: Die Verkäufer-Gebühr sinkt ab Komfort 8 von 5 % auf 4 %, ab Komfort 15 auf 3 %. Die Markthalle zeigt dir deinen Satz an.
Die Spiele selbst folgen später: Geplant ist, dass hoher Komfort auch in den sieben Betrieben spürbar wird (etwa kürzere Bauzeiten) — das kommt in einem späteren Paket und gilt noch nicht.
Was Komfort nie tut: Geld erzeugen. Es gibt keinen Geldbonus, keine Extra-Einnahmen, keinen Zinsvorteil aufs Guthaben — Komfort macht dein Leben bequemer, nicht dein Konto voller.
Dein Lebensstandard: die fünf Stufen
Aus deinen Komfortpunkten ergibt sich deine Lebensstandard-Stufe:
Komfort
Stufe
0–2
Einsteiger
3–5
Angekommen
6–9
Gut eingerichtet
10–14
Gehobener Lebensstil
15+
Das süße Leben
Die „Mein Leben"-Karte zeigt dir Stufe, Punkte, einen Fortschrittsbalken und immer ein konkretes nächstes Ziel — den günstigsten Schritt, der dir noch fehlt.
Die eisernen Regeln
Nichts davon ist Pflicht. Das möblierte WG-Zimmer trägt das ganze Spiel — du kannst alle sieben Betriebe bis zum Endgame spielen, ohne je umzuziehen oder ein einziges Möbelstück zu kaufen. Das Privatleben ist Belohnung und Fernziel, keine Steuer.
Komfort gibt niemals Geld. Nur weniger Reibung: mehr Kreditrahmen, kleinere Gebühren. Wer nur wirtschaften will, verliert durchs Weglassen nichts.
Jede Ausgabe gibt dir etwas zurück — Komfort, Rabatte, Schutz oder Wiederverkaufswert. Die einzige bewusste Ausnahme ist der Rundfunkbeitrag: Der bringt nichts, und genau das ist der Witz.
Abstieg ist immer erlaubt — kleiner wohnen, Abos kündigen, Fahrzeug verkaufen, einfacher essen. Wird das Geld knapp, baust du dein Leben eine Nummer kleiner und kommst wieder auf die Beine.
Und ehrlich zur unangenehmen Seite: Die Pflichtposten kommen auch dann, wenn nichts da ist. Reicht das Girokonto nicht, holt die Bank den Rest aus dem Betrieb mit dem meisten Geld; reicht auch das nicht, rutschst du ins Minus und zahlst Dispo-Zinsen. Ab −1.000 € bleiben die sieben Aufbauspiele zu, bis du wieder darüber bist. Wie das genau läuft, steht in der Anleitung 💳 Bank & Girokonto. Niemand hält dich davon ab, im Minus ins Kino zu gehen — du sollst nur sehen können, wo du stehst.