Im Gleiswerk ĂŒbernimmst du eine kleine Bahn im Rheinland und baust sie zum Netz zwischen Duisburg und Bonn aus. Es ist der teuerste Betrieb der ganzen Spielehalle: Du startest mit 0 ⏠in der Kasse, und schon der Einstieg â eine gebrauchte Lok mit zwei Waggons â kostet 104.000 âŹ. Das Gleiswerk ist das Endziel, auf das man mit den anderen Betrieben hinspart: Das Geld holst du dir ĂŒber das Girokonto oder einen Bankkredit auf der Startseite (alles echte Euro, 1:1 â siehe die Hilfe zur Bank unter /hilfe.php?thema=bank). DafĂŒr ist die Startstrecke Leverkusen â Opladen samt beider Haltepunkte gratis: Sie gehört zum öffentlichen Netz â du zahlst nur je gefahrenem Kilometer Trassenentgelt. Alles lĂ€uft in echter Zeit weiter, auch wenn du weg bist, und nichts davon ist echtes Geld.
Das Gleiswerk ist das einzige der fĂŒnf Spiele ohne Zeitraffer: Ein Spieltag ist ein echter Tag, eine Fahrt ĂŒber 14 km dauert fĂŒr den Startzug rund 16 echte Minuten. Alles, was du anstöĂt, lĂ€uft ohne dich zu Ende.
So kommst du vom leeren Konto zur ersten Fahrt:
AuftrĂ€ge findest du im Reiter đ AuftrĂ€ge â sie treffen von allein laufend ein, auch in deiner Abwesenheit.
Sechs Baureihen, freigeschaltet nach Stufe. Beladene ZĂŒge fahren langsamer: voll angehĂ€ngt kostet bis zu 25 % Tempo.
| Lok | Preis | Tempo | max. Waggons | Betrieb/km | Wartung/km | ab Stufe |
|---|---|---|---|---|---|---|
| V 60 (gebraucht) | 60.000 ⏠| 60 km/h | 4 | 9 ⏠| 2,58 ⏠| 1 |
| V 100 | 120.000 ⏠| 95 km/h | 8 | 14 ⏠| 5,16 ⏠| 2 |
| E-Lok BR 143 | 265.000 ⏠| 120 km/h | 10 | 11 ⏠| 11,40 ⏠| 5 |
| Triebwagen BR 628 | 395.000 ⏠| 140 km/h | 6 | 15 ⏠| 16,99 ⏠| 7 |
| Schwerlastlok BR 232 | 610.000 ⏠| 100 km/h | 14 | 23 ⏠| 26,23 ⏠| 9 |
| Schnellzuglok BR 101 | 980.000 ⏠| 180 km/h | 12 | 19 ⏠| 42,14 ⏠| 12 |
Der BR 628 hat einen Bonus: +30 % Erlös auf Pendler, +15 % auf Post.
Die Spalte âWartung/km" ist neu (02.08.2026) und wichtig: Sie stand vorher nirgends â weder hier noch im Spiel. Je gröĂer die Lok, desto mehr Wartung frisst sie. Bei der BR 232 sind es 26 ⏠je Kilometer zusĂ€tzlich zu den 23 ⏠Betrieb. Wie die Wartung genau ablĂ€uft, steht im Abschnitt Fristen und Bahnbetriebswerk.
Verkauf ist möglich: ZĂŒge bringen je nach Zustand einen Teil des Kaufpreises zurĂŒck (60 % bei tadellosem Zustand bis 30 % bei einem abgewrackten Zug), einzelne Waggons 65 %.
Jede Lok hat drei Fristen, und die laufen ĂŒber Kilometer, nicht ĂŒber Zeit. Ein Zug, der eine Woche steht, versĂ€umt also keine â Abwesenheit wird hier nie bestraft.
| Frist | alle | Kosten | Standzeit | V 60 | BR 232 |
|---|---|---|---|---|---|
| Nachschau | 1.000 km | 1,5 % vom Lokpreis | 12 Min | 900 ⏠| 9.150 ⏠|
| Fristarbeit | 5.000 km | 6 % | 90 Min | 3.600 ⏠| 36.600 ⏠|
| Hauptuntersuchung | 25.000 km | 40 % | 6 Std | 24.000 ⏠| 244.000 ⏠|
Eine gröĂere Frist schlieĂt die kleineren mit ein: Nach einer Hauptuntersuchung sind auch Nachschau und Fristarbeit wieder frisch.
Was passiert, wenn du eine Frist ĂŒberziehst? Der Zug fĂ€hrt weiter â nur die Lok-Kilometer werden teurer (bis zu +15 % bei der Nachschau, +25 % bei der Fristarbeit, +35 % bei der Hauptuntersuchung, und das addiert sich). Es bleibt nie ein Zug liegen, es gibt keine Zwangspause und keinen Ausfall in deiner Abwesenheit.
Bahnbetriebswerke machen die Wartung billiger und kĂŒrzer. Gewartet werden darf ĂŒberall â im Bw lohnt es sich nur mehr. Gebaut werden kann eines in jeder Stadt mit mindestens einem Bahnhof (Stufe 2):
| Stufe | Name | Kosten | Ersatzteile | Standzeit | ab Stufe |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Lokschuppen | 200.000 ⏠| â25 % | â | 10 |
| 2 | Bahnbetriebswerk | 550.000 ⏠| â35 % | â30 % | 14 |
| 3 | Ausbesserungswerk | 1.400.000 ⏠| â45 % | â50 % | 18 |
Das alte Bahnausbesserungswerk in Opladen gehört von Anfang an zum Betrieb und zĂ€hlt als Stufe 1 â dort war die Wartung schon immer 25 % billiger. Ausbauen kannst du es wie jedes andere.
Praktisch: die Auto-Wartung (âđ ïž Auto") einschalten. Der Zug erledigt fĂ€llige Fristen dann selbst, sobald er irgendwo ankommt. Reicht die Kasse nicht, passiert schlicht nichts â er fĂ€hrt weiter.
Waggons gehören immer zu einem Zug (Reiter ZĂŒge, Knopf đ) und kosten im Betrieb 4 ⏠je Kilometer.
| Waggon | Preis | lÀdt | ab Stufe |
|---|---|---|---|
| Offener GĂŒterwagen | 18.000 ⏠| Kies, Kohle, Holz, Stahl | 1 |
| Gedeckter Wagen | 22.000 ⏠| Getreide, Papier, Werkzeug, Post | 1 |
| Kesselwagen | 34.000 ⏠| Chemie | 1 |
| Personenwagen | 16.000 ⏠| Pendler | 1 |
Der gedeckte Wagen ist der beste Start: Post ist die wertvollste Fracht und wird fast ĂŒberall gebraucht.
â ïž Vorsicht beim offenen GĂŒterwagen. Er steht als erster im Katalog und ist billig â aber im Startgebiet lĂ€dt er fast nichts: Leverkusen liefert Chemie, Post und Pendler, Köln Post, Pendler und Werkzeug. Die einzige Quelle in Reichweite ist das Kieswerk in Opladen, und Kies ist die schwĂ€chste Ware im Spiel. Richtig gut wird er erst mit Neuss (Kies, Kohle) und Duisburg (Stahl, Kohle, Holz). Jede Katalogkarte im Ausbau-Reiter sagt dir jetzt, aus welchen StĂ€dten ihre Ware kommt â lies das, bevor du kaufst.
AuftrĂ€ge entstehen laufend von selbst â je gröĂer deine StĂ€dte und je besser ihre Bahnhöfe, desto schneller der Takt und desto mehr PlĂ€tze. Jeder Auftrag hat eine Frist von 2 bis 8 Stunden; lieferst du vorher, gibt es den PĂŒnktlichkeitsbonus Ă1,20 (+20 % Erlös). Ein Zug darf auch nur einen Teil mitnehmen â der Rest bleibt liegen und wird anteilig bezahlt.
Erlösformel (je Waggon): Grundpreis + Satz à Kilometer.
| Ware | Grundpreis | je km | auf 14 km | Waggon |
|---|---|---|---|---|
| đź Post | 49 ⏠| 27 ⏠| 427 ⏠| gedeckt |
| đ§ Werkzeug | 58 ⏠| 23 ⏠| 380 ⏠| gedeckt |
| đ§Ș Chemie | 65 ⏠| 23 ⏠| 387 ⏠| Kessel |
| 𧳠Pendler | 50 ⏠| 20 ⏠| 330 ⏠| Personen |
| đ Papier | 50 ⏠| 17 ⏠| 288 ⏠| gedeckt |
| đ© Stahl | 61 ⏠| 15 ⏠| 271 ⏠| offen |
| đŸ Getreide | 45 ⏠| 13 ⏠| 227 ⏠| gedeckt |
| đȘ” Holz | 41 ⏠| 11 ⏠| 195 ⏠| offen |
| ⫠Kohle | 43 ⏠| 9 ⏠| 169 ⏠| offen |
| đȘš Kies | 36 ⏠| 7 ⏠| 134 ⏠| offen |
Ab Stufe 11 kommen RahmenvertrÀge dazu: +10 % auf alle Auftragserlöse. Ab Stufe 13 gibt es ein Viertel mehr AuftragsplÀtze.
Das ist der wichtigste Ausbau des ganzen Spiels. Bis dahin gilt: Alle StĂ€dte teilen sich eine gemeinsame Auftragsliste, und solange die voll ist, entsteht im ganzen Netz kein neuer Auftrag mehr. Du kannst dann nichts tun auĂer warten â mehr ZĂŒge zu kaufen bringt nichts, weil einfach nicht mehr da liegt.
Ein Anschlussgleis durchbricht das. Du legst einem Werk ein Gleis vor die TĂŒr, und von dort kommt ein eigener Frachtstrom, der nicht gegen die gemeinsamen PlĂ€tze zĂ€hlt. Zum ersten Mal bist du nicht EmpfĂ€nger der Nachfrage, sondern erzeugst sie selbst. Werkverkehr zahlt auĂerdem 15 % Zuschlag â der Preis dafĂŒr, dass die Bahn bis ans Werktor fĂ€hrt.
Sechzehn Werke, jedes mit einer festen Ware und drei Ausbaustufen (Gleisanschluss â LadestraĂe â Werksbahnhof). AnzuschlieĂen sind sie im Reiter đïž Ausbau, den Stand siehst du auch, wenn du die Stadt auf der Karte antippst.
| Stadt | Werk | Ware | ab Stufe | Anschluss |
|---|---|---|---|---|
| Leverkusen | Chempark-Werksbahn | đ§Ș Chemie | 6 | 180.000 ⏠|
| Opladen | Bahnwerk Opladen | đ§ Werkzeug | 6 | 140.000 ⏠|
| Köln | Rheinhafen Niehl | đȘš Kies, â« Kohle | 7 | 300.000 ⏠|
| Berg. Gladbach | Papierfabrik | đ Papier | 7 | 230.000 ⏠|
| Leverkusen | Postverteilzentrum | đź Post | 8 | 150.000 ⏠|
| Neuss | Getreidesilo am Hafen | đŸ Getreide | 8 | 190.000 ⏠|
| Neuss | Kieswerk | đȘš Kies | 8 | 160.000 ⏠|
| Dormagen | Chempark Dormagen | đ§Ș Chemie | 9 | 220.000 ⏠|
| Solingen | Klingenwerk | đ§ Werkzeug | 9 | 210.000 ⏠|
| DĂŒsseldorf | MessegelĂ€nde | đ§ł Pendler | 10 | 250.000 ⏠|
| Remscheid | Werkzeugschmiede | đ§ Werkzeug, đ© Stahl | 11 | 260.000 ⏠|
| Wuppertal | Farbwerk | đ§Ș Chemie | 11 | 280.000 ⏠|
| Köln | Umschlagbahnhof Eifeltor | đ Papier, đ§ Werkzeug | 12 | 520.000 ⏠|
| Bonn | Postzentrale | đź Post | 12 | 340.000 ⏠|
| Duisburg | HĂŒttenwerk | đ© Stahl, â« Kohle | 13 | 480.000 ⏠|
| Duisburg | Binnenhafen | đȘ” Holz, đȘš Kies | 14 | 420.000 ⏠|
Die Ausbaustufen kosten das 2,5-fache und das 6-fache des Anschlusses. Sie erhöhen, wie viele AuftrĂ€ge gleichzeitig bereitliegen (1 â 2 â 3), wie schnell Nachschub kommt (alle 40 â 28 â 20 Minuten) und wie groĂ ein Auftrag ist (rund 5 â 7 â 9 Wagenladungen).
Alle sechzehn nur anzuschlieĂen kostet 4,33 Mio âŹ, alle voll ausgebaut rund 41 Mio âŹ. Das ist Absicht: Jeder einzelne Schritt soll eine echte Entscheidung sein (âlohnt das Kieswerk, wenn meine ZĂŒge kaum offene Wagen haben?").
Jede Fahrt kostet je Kilometer:
Dazu kommt eine Kostenstelle, die nicht am Kilometer hĂ€ngt: Jeder Zug kostet 1.000 ⏠je Tag an Personal, Abstellung und Versicherung â auch wenn er steht. Ein Zug, der nichts tut, ist im Gleiswerk die einzige Art, sicher Geld zu verlieren.
Beispiel V 60 mit 2 gedeckten Wagen, Leverkusen â Köln (14 km):
Merke: Der Trassen-Sockel fĂ€llt immer an, egal wie leer der Zug ist. Leerfahrten kosten voll und bringen nichts. Ab Stufe 14 gibt es den Konzernrabatt: â10 % Betriebskosten.
Im Spiel steht das alles in jeder Zielzeile: âđ¶" ist der Gewinn, der sofort in die Kasse geht, âđ§" die Wartung, die diese Fahrt verbraucht, und âđ âŹ/Std" rechnet beides â das ist die Zahl, nach der du entscheiden solltest.
Baukosten = 12.000 ⏠+ km Ă 3.400 ⏠à GelĂ€ndefaktor. Flaches Land hat Faktor 1,0, HĂŒgel und Berge bis 1,5, die RheinbrĂŒcke nach Dormagen 1,7. Beispiele:
Zum Bauen eine gestrichelte Linie auf der Karte antippen; eine der beiden StĂ€dte muss schon am Netz hĂ€ngen. Entfernung lohnt sich: Der Erlös wĂ€chst mit jedem Kilometer, die feste Ladezeit verteilt sich auf mehr Strecke. Eine V 100 mit 8 Wagen verdient auf 60 km rund 10.400 âŹ/Std gegenĂŒber rund 6.300 âŹ/Std auf dem 5-km-Pendel.
Die Zeile âamortisiert â N Fahrten" rechnet seit dem 02.08.2026 mit dem Deckungsbeitrag eines Beispielzugs, also nach Fahrtkosten und Wartung. Vorher stand dort der reine Erlös, und die Zahl war damit systematisch zu schön.
Jede angeschlossene Stadt startet als Haltepunkt (gratis): Beladen dauert dort 240 s plus 20 s je Ladung â das bremst kurze Pendelstrecken krĂ€ftig. Ausbau geht ab Spielerstufe 3 und lohnt als erste echte Investition:
| Stufe | Name | Grundzeit | je Ladung | Kosten* | ab Stufe |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Haltepunkt | 240 s | 20 s | gratis | 1 |
| 2 | Bahnhof | 80 s | 9 s | 38.000 ⏠| 3 |
| 3 | GĂŒterbahnhof | 50 s | 6 s | 105.000 ⏠| 6 |
| 4 | Umschlagzentrum | 28 s | 4 s | 260.000 ⏠| 10 |
* mal StadtgröĂe â groĂe StĂ€dte wie Köln sind teurer, bringen aber auch mehr. Ein besserer Bahnhof lĂ€dt schneller, bringt mehr AuftragsplĂ€tze und einen schnelleren Auftragstakt in dieser Stadt.
â ïž Ehrlich gesagt: Auftragstakt und AuftragsplĂ€tze sind beide gedeckelt, und diese Deckel sind ab etwa neun angeschlossenen StĂ€dten mit Bahnhof erreicht. Ab da verbessert ein weiterer Bahnhofsausbau nur noch die Ladezeit. Das Umschlagzentrum in Köln kostet 780.000 ⏠und spart dort rund 50 Sekunden je Fahrt â rechne nach, ob dir das das wert ist. Wer mehr Fracht will, baut Anschlussgleise.
Ein Bahnhof ab Stufe 2 ist auĂerdem die Voraussetzung dafĂŒr, in dieser Stadt ein Bahnbetriebswerk bauen zu dĂŒrfen.
Von Anfang an kannst du einen Zug auf einen Umlauf schicken: einen Ring aus Halten, den er endlos abfĂ€hrt â auch dann, wenn du offline bist (so lange, wie deine Pausenzeit steht, siehe unten). An jedem Halt nimmt er mit, was auf dem Weg zum nĂ€chsten liegt.
Findet er nichts, fĂ€hrt er zum nĂ€chsten Halt weiter, statt eine Verlustfahrt anzunehmen. Regelfracht (25 % des Erlöses) gibt es weiterhin â aber nur noch, wenn sie ihre vollen Kosten wirklich trĂ€gt. Sonst wartet der Zug lieber: Ein stehender Zug kostet die 1.000 ⏠je Tag, die er ohnehin kostet â eine Verlustfahrt kostet sie zusĂ€tzlich.
â ïž Das war bis zum 02.08.2026 anders und ein echtes Problem: Der alte Linienbetrieb nahm bedingungslos Regelfracht an, und die fĂŒllt nur Waggons eines Typs, wĂ€hrend die Kosten fĂŒr den ganzen Zug anfallen. Drei gemischte BR 232 auf der Linie LeverkusenâKöln liefen so auf gemessene â91.000 âŹ/Tag hinaus. Derselbe Fuhrpark auf einem Umlauf ĂŒber sechs Halte macht +28.000 âŹ/Tag. Wenn du einen alten Linienzug hattest: Er ist automatisch zu einem Umlauf mit zwei Halten geworden und verhĂ€lt sich sonst genauso.
Zwei Halte kann jeder Zug. FĂŒr mehr brauchst du die Betriebsleitstelle (400.000 âŹ, ab Stufe 12) â danach sind UmlĂ€ufe mit bis zu acht Halten fĂŒr alle ZĂŒge frei. Genau das ist der TĂŒftler-Inhalt dieses Spiels: eine Stunde daran feilen, welcher Ring ĂŒber welche StĂ€dte am besten trĂ€gt, und dann zusehen. Ein Ring lohnt sich, weil der Zug nie zweimal hintereinander dieselbe Quelle leerrĂ€umt.
Bei sehr langer Abwesenheit wird der Rest pauschal mit 90 % deines bisherigen Schnitts abgerechnet â und zwar innerhalb der Pausenzeit, die das Gleiswerk ohne dich lĂ€uft (siehe nĂ€chster Abschnitt).
Deine Betriebskasse darf ins Minus gehen â aber nicht beliebig weit. Rutscht sie unter â500 âŹ, hĂ€lt das Gleiswerk an und steht still.
Wieder los geht es, sobald du vom Girokonto so viel nachgelegt hast, dass die Kasse wieder bei 0 ⏠steht. DafĂŒr gilt weder das 24-Stunden-Fenster noch eine Wartezeit â genau dafĂŒr ist diese Ausnahme da.
Stillstand heiĂt wirklich Stillstand, in beide Richtungen:
Das ist der ganze Sinn der Regel: Du sollst dich einmal freikaufen können und danach normal weiterspielen â nicht in demselben Augenblick wieder unter â500 ⏠stehen, weil die Standzeit nachtrĂ€glich abgerechnet wird.
â ïž Dein Girokonto ist davon nicht betroffen: Miete, Lebenshaltung und Kreditraten laufen unabhĂ€ngig weiter. Angehalten wird der Betrieb, nicht dein Konto.
Deine ZĂŒge fahren weiter, wĂ€hrend du weg bist â aber nicht endlos. GezĂ€hlt wird ab deinem letzten Klick: Jede Handlung im Spiel stellt die Uhr wieder auf null. Danach steht der Betrieb still, bis du das Gleiswerk wieder öffnest oder irgendwo klickst.
Wie lange das Gleiswerk ohne dich lĂ€uft, stellst du selbst ein. Auf der Startseite steht unter den Spielkacheln der aufklappbare Kasten ââžïž Pausenzeit je Spielâ; dort wĂ€hlst du das fĂŒr jeden Betrieb einzeln. Ohne eigene Einstellung gilt die Vorgabe von 6 Stunden. Beim Gleiswerk stehen 6, 12, 18 und 24 Stunden zur Wahl â mehr bewusst nicht, denn ein stehender Zug kostet 1.000 ⏠je Tag: Drei Tage wĂ€ren allein 3.000 ⏠je Zug, und aus so einem Loch kommt man wochenlang nicht heraus. Die Ănderung gilt ab dem nĂ€chsten Ăffnen des Spiels.
â ïž Ein offen gelassener Tab hilft dir nicht: Wer nur zusieht und nichts anklickt, dessen Gleiswerk hĂ€lt nach derselben Zeit an. Du siehst dann oben einen Hinweis âPausiert" â ein Klick genĂŒgt, und alles lĂ€uft weiter. Neu laden musst du dafĂŒr nicht.
Anhalten heiĂt wirklich anhalten, in beide Richtungen:
Du verlierst dadurch nichts â du gewinnst nur nicht weiter. Kommst du nach drei Wochen zurĂŒck, sagt dir das Willkommensfenster genau, wie lange dein Gleiswerk von diesen drei Wochen wirklich gelaufen ist â und ab dem Ăffnen lĂ€uft alles wieder ganz normal.
â ïž Das Girokonto ist davon nicht betroffen: Miete, Lebenshaltung und Kreditraten laufen unabhĂ€ngig vom Gleiswerk weiter. Angehalten wird der Betrieb, nicht dein Konto.
Jede Stadt produziert bestimmte Waren und braucht andere (auf der Karte antippen). Lieferst du eine Ware in eine Stadt, die sie nicht braucht, gibt es einen Abschlag von 20 % (Weitertransport). Ein paar Anker:
Die beste Route bedient beide Richtungen: hin einen Auftrag, zurĂŒck den Gegenverkehr statt Regelfracht.
Die Karte folgt der echten Uhrzeit: Von 21 bis 5 Uhr ist Nacht, davor und danach DĂ€mmerung. Das ist reine Optik â ZĂŒge, AuftrĂ€ge und Fristen laufen rund um die Uhr gleich weiter.
đŠ Markt-Frachten sind benannte Lieferungen aus den LiefervertrĂ€gen der Spielehalle (Farm â Klinik/Apartment): â200Ă Eier von Hof X an Klinik Y". Die Ware ist beim EmpfĂ€nger immer schon angekommen â dein Zug fĂ€hrt die Sonderfahrt mit Namensschild hinterher. Sie steht oben im Reiter AuftrĂ€ge und ist reine KĂŒr: Wer sie ignoriert, spielt völlig unverĂ€ndert.
đŁ Wochenereignis: Ab und zu ruft die Spielehalle ein gemeinsames Ereignis aus (Messe Köln, Bahnstreik âŠ) â dann zeigt ein Banner ĂŒber der Ansicht Text und Restlaufzeit, und alle Fahrterlöse werden mit einem Faktor zwischen Ă0,5 und Ă2,0 verrechnet. Nach dem Enddatum ist automatisch wieder alles beim Alten.
Seit dem Zentrallager flieĂen in der Spielehalle echte Lebensmittel: Der Rheinhof fĂŒllt das Zentrallager in Köln, und von dort ziehen Hotel, Restaurant, Klinikum und Apartment ihren tĂ€glichen Bedarf. Diese Ströme erscheinen bei dir im Reiter đ AuftrĂ€ge als đ Warentouren â mit Namen des Betriebs, fĂŒr den du fĂ€hrst, und mit den Waren im Klartext (â3.000Ă Eier · 600Ă Milch"). Wie die Markt-Frachten sind sie reine KĂŒr: Die Ware ist beim EmpfĂ€nger lĂ€ngst angekommen, dein Zug fĂ€hrt die benannte Tour hinterher.
Zwei Richtungen:
â ïž Der Hauptweg ist die Spedition, nicht die Bahn. Kurze Wege und kleine Mengen fĂ€hrt der LKW; der Zug kommt erst dazu, wenn genug zusammengekommen ist. Das ist keine WillkĂŒr, sondern nachgerechnet: Eine Fahrt trĂ€gt ihre vollen Kosten (Lok, Waggons, Trasse und WartungsrĂŒckstellung) erst ab einer bestimmten Wagenzahl. FĂŒr die V 60 sind das 2 Wagenladungen auf den 14 km ins Zentrallager und 3 auf den Strecken nach Bonn oder DĂŒsseldorf; fĂŒr eine groĂe Lok entsprechend mehr, weil sie teurer fĂ€hrt. Genau diese Zahl steht in der Zeile, solange eine Tour noch zu klein ist.
Die Bahn bĂŒndelt. Eine einzelne Warentour fĂŒllt selten einen ganzen Wagen. Deshalb fasst das Gleiswerk alle offenen Warentouren derselben Strecke zu einem Sammelzug zusammen â das ist der Vorteil, den ein Zug gegenĂŒber einem LKW hat. Erst dieser Sammelzug erreicht die Schwelle. Ein Klick ĂŒbernimmt ihn als eine einzige Getreide-Sonderfracht; bei der Ankunft meldet das Spiel jede gebĂŒndelte Fracht einzeln beim Zentrallager ab.
Beim Ăbernehmen wird jede Fracht fĂŒr dich reserviert â dieselbe Frachtliste sehen auch die Speditionen, und wer zuerst ĂŒbernimmt, bekommt sie. War eine Fracht schon weg, sagt das Spiel es dir und der Zug fĂ€hrt mit dem Rest.
Bezahlt wird der ganz normale Fracht-Erlös â es gibt keinen Aufschlag und keine RĂŒckvergĂŒtung auf eine Warentour (anders als bei den Markt-Frachten aus den LiefervertrĂ€gen). Der Reiz ist ein anderer: Es ist zusĂ€tzliche, planbare Fracht auf einer Strecke, die du ohnehin bedienst â und ein Auftrag, hinter dem ein echter Mitspieler steht.
â ïž Zwei FĂ€lle, in denen gar kein Zug fĂ€hrt und die Zeile das offen sagt: Der EmpfĂ€nger sitzt in derselben Stadt wie das Lager (dann gibt es nichts zu fahren), oder dir fehlt die Strecke dorthin â die baust du im Reiter đșïž Netz. VerfĂ€llt eine Warentour nach 48 Stunden, passiert nichts: Der EmpfĂ€nger hat seine Ware, du hast nur den Zusatzverdienst liegen lassen.