Ein Kartenspiel fĂŒr zwei bis vier Leute mit einem ganz gewöhnlichen Blatt. Reihum legt jeder eine Karte ab, die zur obersten Karte passt â in der Farbe oder im Wert. Wer zuerst keine Karte mehr auf der Hand hat, gewinnt.
Du kannst allein gegen ein bis drei Computergegner spielen (das geht auch ohne Netz) oder zu zweit, zu dritt und zu viert gegen echte Mitspieler. Eine Runde dauert zu zweit fĂŒnf bis acht Minuten, zu viert acht bis zwölf.
Gespielt wird mit 32 Karten: 7, 8, 9, 10, Bube, Dame, König und Ass in den vier Farben Herz â„, Karo âŠ, Pik â und Treff âŁ.
Jeder bekommt 5 Karten auf die Hand. Eine Karte wird offen ausgelegt â sie ist der Anfang der Ablage. Der Rest liegt verdeckt daneben als Ziehstapel.
Du darfst eine Karte ablegen, wenn sie mit der obersten Karte der Ablage eine Farbe oder denselben Wert teilt.
Passt nichts, ziehst du eine Karte vom Stapel. Passt die gezogene Karte, darfst du sie sofort legen; sonst ist der NĂ€chste dran. Zwei Karten hintereinander ziehen geht nicht.
Legst du eine 7, muss der NĂ€chste zwei Karten ziehen â es sei denn, er legt selbst eine 7. Dann wandert die Strafe weiter und hĂ€uft sich an: 2, dann 4, dann 6, dann 8 Karten.
Wer als Erster keine 7 mehr hat, zieht die ganze Summe auf einmal â und ist damit fĂŒr diese Runde fertig. Solange eine Sieben-Kette lĂ€uft, darfst du nichts anderes legen, auch keinen Buben.
Beispiel: Anna legt Herz 7, Ben legt Pik 7, Clara hat keine â Clara zieht 4 Karten.
Wer ein Ass legt, ĂŒberspringt den NĂ€chsten. Ein Ass lĂ€sst sich nicht mit einem Ass abwehren â sonst wĂ€re bei zwei Spielern nie jemand fertig.
Zu zweit heiĂt das: Du bist gleich noch einmal dran.
Die 8 ist bei uns eine ganz gewöhnliche Karte â sie hat keine Sonderwirkung.
Ein Bube passt auf jede Karte. Wenn du ihn legst, nennst du eine Farbe â der NĂ€chste muss sie bedienen.
Auf einen Buben darf kein Bube gelegt werden. Sonst wĂ€re der Wunsch nichts wert: Der NĂ€chste wĂŒrde ihn einfach ĂŒberschreiben.
Am Handy erscheint dafĂŒr ein Fenster mit vier groĂen Feldern â Herz, Karo, Pik, Treff.
Bevor du deine vorletzte Karte legst, sagst du âMauâ. DafĂŒr gibt es einen eigenen Knopf; er erscheint, sobald du nur noch zwei Karten hast.
Vergisst du es, darf ein Mitspieler dich rĂŒgen â dann ziehst du zwei Karten. Das geht aber nur, bis die nĂ€chste Karte liegt. Danach ist es zu spĂ€t, und du kommst davon.
Der Knopf âMau vergessen!â steht darum nur fĂŒnf Sekunden â man muss aufpassen, so wie am echten Tisch. Der Computer passt immer auf.
Du kannst âMauâ auch noch nachreichen, solange niemand gerĂŒgt hat. FĂŒr die letzte Karte braucht es keine Ansage mehr.
Ist der Ziehstapel aufgebraucht, wird die Ablage bis auf die oberste Karte gemischt und als neuer Stapel hingelegt. Das Spiel geht also nicht aus.
Nur wenn wirklich alle Karten auf den HĂ€nden liegen und niemand mehr legen kann, endet die Runde unentschieden â das kommt sehr selten vor.
Du wÀhlst, gegen wie viele Computergegner du spielst (1 bis 3) und wie stark sie sind:
Das Alleinspiel lĂ€uft vollstĂ€ndig auf deinem GerĂ€t â auch ohne Verbindung. Gespeichert wird am Ende einer Partie, nicht mittendrin: Wer die Seite mitten in einer Runde schlieĂt, fĂ€ngt neu an.
Oben wĂ€hlst du âzu 2â, âzu 3â oder âzu 4â. Dann öffnet sich der Warteraum: Du siehst, wer gerade auf Mitspieler wartet, und kannst beitreten â oder dich selbst hinstellen.
Findet sich niemand, kannst du den Computer die freien PlĂ€tze fĂŒllen lassen â jederzeit per Knopf, aber nur, wenn du es willst. Von selbst setzt er sich nie an deinen Tisch. Hat sich nach einer Weile niemand gefunden, fragen wir dich, ob du weiter warten oder gegen den Computer spielen möchtest. So kommt immer eine Runde zustande.
Es kann sein, dass gerade alle GastplĂ€tze belegt sind. Dann kannst du dich in die Warteschlange stellen, spĂ€ter wiederkommen â oder einfach allein gegen den Computer spielen, das geht immer.
Beim Spiel zu mehreren liegt der Stapel nicht in deinem Browser, sondern beim Server. Er mischt, teilt aus und schickt jedem nur seine eigene Hand plus die Kartenzahl der anderen.
Er prĂŒft auch jeden Zug: ob du dran bist, ob du die Karte wirklich hast, ob sie passt, ob die Sieben-Kette stimmt und ob âMauâ rechtzeitig kam. Ein Browser, der sich Karten ausdenkt, kommt nicht durch.
Deshalb gibt es bei Kartenspielen auch keine Zuschauer â wer zusieht, sĂ€he die HĂ€nde.
Meldet sich ein Mitspieler 90 Sekunden lang nicht, fragt das Spiel die Verbliebenen: âComputer ĂŒbernimmt seinen Platzâ oder âneue Partieâ. FĂŒr den, der gegangen ist, zĂ€hlt die Runde als verloren.
Ein kurzes Funkloch ist damit kein Beinbruch: Wer zurĂŒckkommt, sitzt wieder an seinem Platz â der Spielstand liegt beim Server, du kannst sogar das GerĂ€t wechseln.
Es gibt keinen freien Chat, sondern fertige SĂ€tze und ein paar Emojis: âViel GlĂŒck!â, âGuter Zug!â, âIch muss kurz wegâ, âGut gespielt!â ⊠Sie werden in der Sprache des EmpfĂ€ngers angezeigt â du schreibst deutsch, dein Gast liest englisch.
Ein Satz alle fĂŒnf Sekunden. Wer sich danebenbenimmt, lĂ€sst sich melden.
Gewertet werden Partien gegen Mitspieler: 10 Punkte fĂŒr den Sieg, 4 Punkte fĂŒr Platz 2 (zu dritt und zu viert), 1 Punkt fĂŒrs Mitspielen â getrennt nach Woche, Monat und Jahr.
Deine Stufe â ist die Zahl der gelösten Meilensteine plus eins. Es gibt fĂŒnf: die erste Partie gegen einen Mitspieler, der erste Sieg gegen einen Mitspieler, gegen 3 verschiedene Leute gespielt, 5 Siege und 25 Siege gegen Mitspieler.
Ăbung gegen den Computer zĂ€hlt nicht fĂŒr Punkte und Meilensteine. Sie ist trotzdem nichts Verlorenes: Deine Bilanz fĂŒhrt sie getrennt weiter, damit du siehst, wie oft du geĂŒbt hast.
Was du vor dem 19.08.2026 an Stufe und Punkten hattest, behĂ€ltst du unverĂ€ndert â es wird nichts zurĂŒckgerechnet.