Du baust eine kleine Ambulanz zum Klinikum aus: Patienten kommen von selbst, du schickst sie durch die passenden Räume, entlässt sie — und kassierst Geld, Erfahrung und Ruf. Die Klinik ist die teure Aufstiegsstufe der Halle: Allein der Anlauf (Zulassung plus erster Arzt) kostet rund 15.000 Spiel-Euro. Startgeld gibt es keines — das Geld holst du dir vom Girokonto auf der Startseite, notfalls per Bankkredit (siehe Hilfe „Girokonto & Bank“ unter /hilfe.php?thema=bank). Am besten arbeitest du dich vorher mit den günstigeren Betrieben hoch.
1. Zulassung kaufen (12.000 €): Ohne kassenärztliche Zulassung bleibt die Klinik zu — es kommen keine Patienten, aber dein Ruf leidet auch nicht. Der Zustand ruht einfach.
2. Arzt einstellen: Ohne Arzt behandelt niemand. Unter den Bewerbungen steht immer mindestens ein Arzt, den du dir leisten kannst — notfalls ein bescheidener Landarzt für 8 €/Std (Einstellgebühr dann nur 192 €). Wichtig: dem Arzt einen Raum zuteilen, sonst verdient er nichts.
3. Patienten kommen von selbst. Jeder bringt einen Behandlungsplan mit (z. B. Sprechzimmer, dann Labor). Tippe ihn im Wartezimmer an und schicke ihn in den Raum. Geld gibt es erst bei der Entlassung — fertige Patienten also immer entlassen!
Mit der Zulassung und dem günstigsten Arzt bist du bei etwa 15.000–16.000 € Anlaufkosten. Plane etwas Reserve für Löhne und Material ein.
Praxismiete
Ab dem Kauf der Zulassung läuft die Praxismiete: 150 € am Tag, sekundengenau abgebucht, rund um die Uhr — auch wenn niemand im Dienst ist.
Beruhigend: Schulden entstehen nie. Ist die Kasse leer, stoppt die Abbuchung bei 0 und du bekommst nur eine Warnung. Gleiches gilt für Löhne — dein Team verzichtet dann auf einen Teil des Gehalts. Trotzdem: Eine leere Kasse ist kein Dauerzustand, den dein Ruf verdient hat.
Personal: Ärzte, Pflege, Reinigung
Drei Berufe, drei Aufgaben:
Arzt/Ärztin (Gehalt 60 + 120 × Tempo, also ca. 120–234 €/Std): behandelt überall. In manchen Räumen (Sprechzimmer, Orthopädie, Psychotherapie, OP, Intensiv, Notaufnahme) behandelt nur ein Arzt.
Pflegekraft (35 + 70 × Tempo, ca. 50–70 €/Std): günstiger und langsamer; in Arzt-Räumen beschleunigt sie nur, in allen anderen Räumen behandelt sie selbst.
Reinigungskraft (13 + 1,1 × Hygienepunkte, ca. 19–27 €/Std): hält die Hygiene oben und verhindert so Verluste.
Die Einstellgebühr ist einmalig Stundenlohn × 24 — ein 150-€-Arzt kostet also 3.600 € Antritt. Neue Bewerbungen kommen alle 20 Minuten von selbst; sofort neu ausschreiben kostet 200 €.
Charakterzüge machen den Unterschied: „Berufsanfänger“ ist günstig, aber langsam — ideal für den Start. „Alter Hase“ ist teuer und schnell. „Kinderlieb“ und „Klinik-Komiker“ bringen extra Ruf, „grummelig“ kostet welchen, „pingelig ordentlich“ schont die Hygiene.
Fortbildung (3 Stufen: 3.000 / 9.000 / 22.500 €) macht eine Kraft dauerhaft schneller (+0,15 / +0,18 / +0,22 Tempo) und etwas besser für den Ruf. Während der 8 / 16 / 24 Stunden ist sie nicht im Haus, das Gehalt läuft weiter.
Schichten: Räume je Schicht besetzen!
Niemand arbeitet 24 Stunden durch. Jede Kraft hat eine Schicht: Früh 6–14, Spät 14–22, Nacht 22–6 oder Tag 8–18 Uhr. Gehalt zahlst du nur für die Dienstzeit (inklusive der 5 Minuten Pause je Stunde).
Wer nicht im Dienst ist, behandelt niemanden — kostet dich dann aber auch nichts.
Steht niemand im Dienst, hat die Klinik zu: Es kommen keine neuen Patienten, und es gibt keine Ruf-Strafen. Schlafen wird nicht bestraft.
Die Plätze eines Raums zählen je Schicht: In jede Schicht passen so viele Kräfte, wie der Raum Stufen hat. Zwei Ärzte in verschiedenen Schichten passen also immer in dasselbe Sprechzimmer — so besetzt du einen Raum früh, spät und nachts mit je einer Kraft.
Nachts (22–6 Uhr) kommen nur rund 35 % so viele Patienten — eine Nachtschicht lohnt erst, wenn tagsüber alles rund läuft.
Räume und Etagen
Jede Etage hat 4 Bauplätze. Neue Etagen schaltest du per Level frei und kaufst sie dann:
Etage
ab Level
Preis
2 — Diagnostik
6
100.000 €
3 — Therapie
12
300.000 €
4 — Chirurgie
20
900.000 €
5 — Intensivstation
30
2.500.000 €
6 — Wohlfühl-Etage
40
4.500.000 €
Die Behandlungsräume (Grunderlös je Behandlung auf Stufe 1; 🩺 = nur ein Arzt behandelt hier):
Raum
Etage
ab Level
Bau
Erlös
Material
Sprechzimmer 🩺
1
1
12.500 €
9 €
1
Labor
1
3
25.000 €
17 €
2
Röntgen
2
6
90.000 €
32 €
4
Ultraschall
2
8
130.000 €
42 €
5
EKG-Raum
2
10
170.000 €
54 €
6
Kurbad
3
12
240.000 €
76 €
6
Massageraum
3
14
310.000 €
92 €
6
Orthopädie 🩺
3
17
425.000 €
125 €
9
Psychotherapie 🩺
3
19
550.000 €
155 €
8
OP-Saal 🩺
4
22
750.000 €
270 €
30
Aufwachraum
4
24
475.000 €
175 €
12
Sterilisation
4
26
350.000 €
120 €
8
Intensivstation 🩺
5
32
1.750.000 €
540 €
45
Notaufnahme 🩺
5
35
1.300.000 €
420 €
30
Ausbau lohnt doppelt: Stufe 2 bringt Tempo ×1,18 und +8 % Erlös, Stufe 3 Tempo ×1,39 und +18 % Erlös (Behandlungsdauer ×0,85 bzw. ×0,72). Und: Behandlungsplätze = Raumstufe UND Personal. Jede Person im Dienst macht einen Platz nutzbar — ein Stufe-2-Raum mit nur einem Arzt behandelt trotzdem nur einen Patienten gleichzeitig. Ohne Personal arbeitet der Raum im Schneckengang (Tempo 0,45).
Auf Etage 6 warten reine Wohlfühl-Räume (Café, Kiosk, Wintergarten, Minigolf, Level 40–45): kein Erlös, dafür viel Attraktivität und Geduld. Der Fahrstuhl (Ausbau 75.000 / 300.000 / 1.000.000 €) verkürzt den Weg je Etage von 26 auf 18 / 12 / 7 Sekunden — je höher du baust, desto wichtiger.
Material
Jede Behandlung verbraucht Material (siehe Tabelle oben: Sprechzimmer 1 Einheit, OP-Saal 30, Intensiv 45). Du startest mit 90 Einheiten, das Lager fasst zunächst 500 (Ausbau auf 850 / 1.200 / 1.800 / 2.600 Einheiten für 12.500 / 40.000 / 120.000 / 325.000 €).
Pakete: 100 Einheiten für 130 € (1,30 €/Einheit) · 500 für 575 € (1,15 €) · 2.000 für 2.000 € (1,00 €) — Großpackung lohnt.
Ohne Material wird improvisiert: Jede Behandlung dauert ×1,8 so lange und bringt nur ×0,6 Erlös. Das ist der teuerste Fehler im Spiel — lass das Lager nie leerlaufen.
Liefervertrag (25.000 €, ab Level 3, vorher 5-mal selbst bestellen): dauerhaft −5 % auf jede Bestellung, und der Materialdienst bestellt automatisch nach, sobald das Lager unter 25 % fällt.
Kantine & Liefervertrag (Verzahnung mit der Farm)
Ab der Zulassung hat deine Klinik eine Kantine: Jeder ankommende Patient bekommt eine Kleinigkeit — 1 Ei und 0,26 l Milch, Warenwert zusammen rund 0,54 € (Großhändler-Basispreise: Ei 0,30 €, Milch 0,90 €/l).
Ohne Vertrag passiert alles automatisch: Der Groß-Caterer liefert zum Aufschlag von +25 %, also rund 0,67 € je Patient. Niemand muss irgendetwas tun — die Kantine ist Kür, keine Pflicht.
Was kostet das? Eine junge Klinik (Ruf 20, ~19 Patienten je Stunde) zahlt über den Caterer rund 12–13 € je Betriebsstunde; mit einer Tagdienst-Schicht (10 Dienststunden) sind das grob 125–130 € am Tag. Abgerechnet wird je Patient: Wer nachts nur ein Drittel Zulauf hat, zahlt auch nur ein Drittel. Wie bei Miete und Löhnen gilt: Schulden entstehen nie — reicht die Kasse nicht, stoppt die Abbuchung bei 0.
Liefervertrag mit einer Spieler-Farm (Einkauf-Reiter, Karte „🚚 Liefervertrag Kantine“): Farmen bieten Eier und Milch an; du wählst eine Tagesmenge, danach wird jeden Tag automatisch geliefert und aus der Klinik-Kasse bezahlt. Einmal abschließen, fertig — kündbar jederzeit, je Ware ein Vertrag.
Ersparnis gedeckelt: Gegenüber dem Caterer-Weg sparst du höchstens 25 % (bei vollem Bedarf einer 10-Stunden-Klinik also bis zu rund 32 € am Tag). Ist der Vertragspreis noch günstiger, geht die Differenz als Eigenaufwand der Küche drauf — so bleibt der Vertrag ein Bonus, nie ein Muss.
Kasse leer am Buchungstag? Dann wird der Vertrag ausgesetzt (deutlicher Hinweis im Spiel, der Caterer springt ein). Sobald wieder Geld da ist, liefert die Farm weiter; nach 7 Fehltagen in Folge endet der Vertrag von selbst.
Bonus: Deckt der Vertrag den ganzen Tagesbedarf beider Waren, gibt es +0,04 Ruf je entlassenem Fall (statt 0,12 also 0,16) — der Ruf-Aufbau läuft damit rund ein Drittel schneller. Kauf mehr als deinen Bedarf bringt nichts: Der Überschuss verfällt ungegessen.
🥐 Frühstücksservice (optional, seit 30.07.2026): Ein Schalter in der Kantinen-Karte — reine Kür, aus = alles exakt wie bisher. Wenn an, bekommt jeder ankommende Patient ein halbes Brötchen dazu (Basispreis 0,52 €/Stück): über den Caterer 0,325 € je Patient, bei einer jungen 10-Stunden-Klinik (~19 Patienten/Std) also rund 62 € am Tag. Ein Brötchen-Liefervertrag mit einer Farm macht das wie bei Ei und Milch bis zu 25 % billiger (spart bis ~15,60 €/Tag) — und bringt, solange Service läuft UND der Vertrag den Bedarf deckt, noch einmal +0,04 Ruf je Fall: zusammen mit dem Kantinen-Bonus +0,08, der Ruf wächst dann mit 0,20 statt 0,12 je Fall.
Ruf: deine Sterne-Bewertung
Du startest mit Ruf 20 (ein Stern) — deine Klinik kennt noch niemand. Der Ruf entscheidet über drei Dinge zugleich: wie viele Patienten kommen, wie viel sie zahlen (Zahlfaktor 0,85 bis 1,20) und wie geduldig sie warten.
Sterne
Ruf
Patienten/Std
Geduld
★
20
ca. 19
6:50 Min
★★
40
ca. 28
8:30 Min
★★★
60
ca. 37
10:10 Min
★★★★
80
ca. 47
11:50 Min
★★★★★
100
ca. 56
13:30 Min
So steigt er: +0,12 je behandeltem Fall (Kräfte wie „kinderlieb“ geben extra, gute Hygiene +0,05). So fällt er: Patient läuft weg −0,8 · Wartezimmer voll, Patient abgewiesen −0,25 · zu lange gewartet −0,10 · schlechte Hygiene −0,12 je Fall. Ein einziger Weglauf frisst also den Ruf von fast sieben Behandlungen — Wartezeiten sind teurer als sie aussehen.
Hoher Ruf zieht außerdem die schwereren, lukrativeren Fälle an.
Hygiene und Reinigung
Jede Behandlung macht Dreck (−0,26 Prozentpunkte). Fällt die Hygiene unter 50 %, dauern Behandlungen 10 % länger; unter 30 % sind es 22 % — und der Ruf leidet zusätzlich.
Eigene Reinigungskraft: putzt dauerhaft +5 bis +13 Prozentpunkte je Stunde — die Dauerlösung.
Fremdfirma („Großreinemachen“): 0,65 € je fehlendem Prozentpunkt, bezahlt beim Beauftragen. Sie zaubert nicht, sondern putzt sich mit 5 Prozentpunkten je Minute hoch, während der Betrieb weiterläuft.
Wartezimmer
Du startest mit 2 Plätzen; jeder weitere Stuhl wird einzeln gekauft und wird teurer: 500 → 1.000 → 1.750 → 2.750 → 4.000 € und so weiter, bis maximal 16 Plätze (der letzte Stuhl kostet 120.000 €).
Ist das Wartezimmer voll, drehen neue Patienten um — jede Abweisung kostet 0,25 Ruf. Jeder zusätzliche Platz macht die Wartenden außerdem etwas geduldiger (+4 % je Stuhl).
Selbstannahme und Empfang: die Klinik ohne dich
Ohne Ausbau musst du jeden Patienten selbst zuweisen — und während du weg bist, schafft die Klinik nur einen Minimal-Rest von 5 % ihrer Leistung. Zwei Ausbauwege ändern das:
Selbstannahme, 4 Stufen (500 / 1.000 / 2.500 / 5.000 €, ab Level 1 / 2 / 3 / 4): Dein Team holt sich Wartende von allein — je höher die Stufe, desto schneller greift es zu, und desto mehr läuft in deiner Abwesenheit weiter: 10 / 20 / 30 / 40 % Leistung. Wichtig: Solange du zusiehst, weist weiterhin DU zu (einstellbare Karenz).
Aushilfe am Empfang (12.500 €, ab Level 2): braucht die voll ausgebaute Selbstannahme und 20 eigene Hand-Zuweisungen. Sie schickt Patienten selbstständig los, wenn genau ein passender Raum frei ist — und hält die Klinik offline auf 70 %.
Erfahrene Empfangskraft (45.000 €, ab Level 8, nach 150 Zuweisungen): die volle Automatik — sortiert nach Dringlichkeit, wählt den schnellsten Raum, entlässt selbstständig. Offline: 100 %.
Offline-Regeln: Die ersten 12 Stunden Abwesenheit laufen mit voller (Automatik-)Leistung, danach nur noch der Nachtdienst mit einem Viertel; länger als 7 Tage wird nicht nachgerechnet. Verloren geht dabei nie etwas — Geld, Material und Räume bleiben unangetastet. Damit offline überhaupt behandelt wird, muss Personal im Dienst und Räumen zugeteilt sein!
Geduld der Patienten
Jeder Patient bringt eine Geduldsuhr mit. Läuft sie ab, geht er — und nimmt 0,8 Ruf mit. Die Geduld hängt vor allem am Ruf (6:50 Min bei einem Stern, 13:30 bei fünf), dazu kommen kleine Boni durch Wartezimmer-Plätze und vor allem durch Deko:
Deko bringt Attraktivität (mehr Patienten) und Geduld (sie bleiben länger). Mehrfachkauf desselben Stücks wird je vorhandenem Exemplar ×1,7 teurer.
Tipps für den Start
Erst der billige Arzt: Ein „Berufsanfänger“ im Sprechzimmer reicht völlig. Teure „alte Hasen“ lohnen erst, wenn der Zulauf da ist.
Ruf ist dein Wachstumsmotor: Von 20 auf 100 brauchst du rund 667 zufriedene Patienten — das dauert Tage. Vermeide vor allem Wegläufer und Abweisungen, die kosten ein Vielfaches.
Kasse nie ganz leeren: Löhne und Miete laufen weiter. Schulden gibt es zwar nicht, aber ein Team ohne Lohn und leeres Materiallager bremsen dich doppelt.
Entlassen nicht vergessen: Das Geld kommt erst mit der Entlassung — der Knopf „Alle entlassen“ ist dein Freund.
Aufgaben mitnehmen: Die Aufgabenliste zahlt ordentliche Prämien (250 € bis 40.000 €) und führt dich in der richtigen Reihenfolge durchs Spiel. Nichts läuft ab.
Erst die kleinen Betriebe: Mit rund 15.000 € Anlauf und 150 € Miete am Tag ist die Klinik nichts für den ersten Spieltag. Verdiene das Polster in Farm, Spedition oder Apartment — und steig dann um. Ein Bankkredit für die Zulassung geht auch, will aber getilgt werden (siehe Hilfe „Girokonto & Bank“).