Jeder Spieler versteckt fünf Schiffe in seinem Hafenbecken. Dann wird reihum geraten: Du nennst ein Feld, und du erfährst, ob dort Wasser ist, ob du ein Schiff getroffen hast — oder ob du es versenkt hast. Wer zuerst die ganze gegnerische Flotte auf dem Grund hat, gewinnt.
Du spielst allein gegen den Computer (gegen einen, zwei oder drei) oder zu zweit, zu dritt und zu viert gegen echte Mitspieler. Eine Partie dauert zu zweit etwa sechs bis zehn Minuten.
Dein Feld hat 10 mal 10 Felder. Die Spalten heißen A bis J, die Reihen 1 bis 10. Ein Feld heißt also zum Beispiel B7: Spalte B, Reihe 7.
Gezeichnet ist ein Stück Rheinhafen — Kaimauer, Kräne, Bojen und Wasser in drei Tiefen. Die Tiefen sind reine Optik; sie ändern nichts am Spiel.
Zusammen belegen sie 17 der 100 Felder. Jeder hat dieselben fünf Schiffe — niemand kann sich eine stärkere Flotte kaufen.
Bedienung: Tippe links auf ein Schiff, dreh es mit 🔄 und tippe dann auf das Feld, wo es liegen soll — der Tipp setzt die linke bzw. obere Ecke. Ein Tipp auf ein bereits liegendes Schiff nimmt es wieder auf. Passt eine Lage nicht, sagt es dir das Spiel und legt nichts hin.
Wer nicht schieben mag, drückt 🎲 Zufällig aufstellen — das legt in einem Zug eine erlaubte Flotte. Danach kannst du einzelne Schiffe immer noch verschieben. Es gibt kein Zeitlimit: Niemand wird gedrängt.
Erst ✅ Fertig schickt deine Flotte ab. Danach lässt sie sich nicht mehr verschieben.
Am Handy sind die Felder klein — deshalb geht es in zwei Schritten: Der erste Tipp setzt ein Fadenkreuz, der zweite Tipp auf dasselbe Feld feuert. Alternativ drückst du den großen Knopf, auf dem die Koordinate steht („🎯 Feuer auf D7"). So kann ein Wischer nicht aus Versehen einen Schuss auslösen.
Es gibt drei Antworten:
Auf ein Feld, auf das schon geschossen wurde, kann niemand ein zweites Mal schießen — auch nicht auf ein Wasserfeld.
Zu zweit gilt: Wer trifft, ist noch einmal dran — und bleibt dran, solange er trifft. Eine gute Serie kann eine Partie sehr schnell entscheiden.
Zu dritt und zu viert gilt das nicht. Dort ist nach jedem Schuss der Nächste dran. Sonst könnte eine einzige Serie einen Mitspieler in einem Zug aus dem Spiel nehmen, und die anderen sähen nur zu.
Jeder hat sein eigenes Hafenbecken. Wer am Zug ist, wählt erst den Gegner, dann das Feld: Oben stehen die Mitspieler als Reiter, mit der Zahl ihrer noch schwimmenden Schiffe daneben. Tippe einen an, dann siehst du sein Wasser.
Wer keine Schiffe mehr hat, ist raus. Die anderen spielen weiter, bis nur noch einer übrig ist — der gewinnt. Auf ein ausgeschiedenes Feld kann niemand mehr schießen.
Wer ausgeschieden ist, kann zusehen und bleibt für die nächste Runde im Raum.
Allein spielst du gegen den Computer in drei Stärken:
Der Computer schaut nicht in deine Aufstellung. Er sieht genau das, was du auch siehst: wohin geschossen wurde und was dabei herauskam.
Bei den Mehrspieler-Partien hält der Server alle Flotten, nicht dein Browser. Er prüft jede Aufstellung (Länge, Rand, Überschneidung, Abstand) und jeden Schuss (bist du am Zug, gibt es das Feld, wurde darauf schon geschossen). An deinen Browser geht immer nur: deine eigene Flotte, alle Schüsse — und fremde Schiffe erst dann, wenn sie versenkt sind.
Ein unversenktes gegnerisches Schiff verlässt den Server nie. Auch wer in die Technik seines Browsers schaut, findet es dort nicht.
Wähle oben zu 2, zu 3 oder zu 4. Du landest im Warteraum und siehst, wer gerade auf Mitspieler wartet. Du kannst jemandem beitreten, selbst warten oder den Computer die freien Plätze auffüllen lassen — von Hand sofort, von allein nach zehn Minuten. So kommt immer eine Runde zustande.
Es kann sein, dass gerade alle Gastplätze belegt sind. Dann kannst du dich anstellen, später wiederkommen — oder einfach allein gegen den Computer spielen. Das geht immer.
Meldet sich ein Mitspieler 90 Sekunden lang nicht mehr, fragt das Spiel die Verbliebenen: „Computer übernimmt seinen Platz" oder „neue Partie". Für den, der gegangen ist, zählt die Partie als verloren.
Ein kurzes Funkloch ist damit kein Beinbruch: Wer zurückkommt, bevor die anderen entschieden haben, spielt einfach weiter — der Spielstand liegt beim Server, du kannst sogar das Gerät wechseln.
Gegen echte Mitspieler gibt es 10 Punkte für einen Sieg und 1 Punkt fürs Mitspielen. Sie zählen in die Bestenlisten für Woche, Monat und Jahr. Partien, in denen nur Computer mitgespielt haben, geben keine Punkte — sonst wäre die leichteste Einstellung der schnellste Weg nach oben.
Zu dritt und zu viert zählt auch der zweite Platz: Wer nach dem Sieger am längsten durchgehalten hat, bekommt 4 Punkte. Die Reihenfolge ergibt sich daraus, wann die Flotten untergegangen sind — wer zuletzt versenkt wurde, ist Zweiter. Wer aufgibt, steht immer hinten.
Deine Abzeichen zählen ebenfalls Partien gegen Mitspieler. Es gibt fünf: die erste Partie gegen einen Mitspieler, der erste Sieg gegen einen Mitspieler, gegen 3 verschiedene Leute gespielt, 5 Siege und 25 Siege gegen Mitspieler. Jedes Abzeichen ist eine Stufe.
Übung gegen den Computer zählt nicht für Punkte und Abzeichen. Sie ist trotzdem nichts Verlorenes: Deine Bilanz führt sie getrennt weiter, damit du siehst, wie oft du geübt hast.
Was du vor dem 19.08.2026 an Stufe und Punkten hattest, behältst du unverändert — es wird nichts zurückgerechnet.
Das Spielprinzip ist über hundert Jahre alt und stammt vom klassischen Papierspiel: zwei karierte Blätter, ein Bleistift, und man sagt sich die Felder gegenseitig an. Regeln, Grafik und Computergegner hier sind komplett neu geschrieben.